Die EU braucht die Schweiz – nicht umgekehrt

Ich habe so die Nase voll vom unterwürfigen Gejammer über die Abstimmung vom 09.02.2013. Wütend macht es mich, wenn die 50.3% als dumm hingestellt werden. Sie sind die Mehrheit und Basta. Wir sind im Gegensatz zur EU eine Demokratie. Diese 50.3% denken langfristig und nicht egoistisch wie viele der Gewinner. Ich frage mich auch, ob all die EU-Turbos sich bewusst sind, was in der Schweizerischen Bundesverfassung steht? Dort steht: „Die Schweizerische Eidgenossenschaft schützt die Freiheit und die Rechte des Volkes und wahrt die Unabhängigkeit und die Sicherheit des Landes“. Es steht nichts davon, dass unsere Politiker unsere Souveränität verscherbeln sollen! Und unsere Politiker in Bern schwören auf die Verfassung. Ich frage mich nur auf welche?
Und jetzt zu den Fakten! Die deutschen Wirtschaftsnachrichten schreiben: “ Die EU exportiert Güter im Wert von 108 Milliarden Euro in die Schweiz. Damit ist die Schweiz einer der besten Kunden der EU. Brüssel kann die Schweiz mit nichts erpressen.“ Es wäre langsam Zeit, dass sich der Bundesrat mit Fakten beschäftigt und das Zittern vor den EU-Technokraten ruhen lässt. Fakt ist, dass die EU so hyperventiliert, weil sie Angst hat, das die Völker der EU-Länder erwachen und das gesamte sinnlose Konstrukt in Frage stellen. Von der EU profitieren (Auch in der Schweiz) nur die Verwaltung, die Konzerne und die Reichen. Das Volk trägt nur die Nachteile. Die EU hat auch rein gar nichts mit dem Frieden in Europa zu tun. Bis 1989 verboten die USA und die UDSSR Deutschland und Frankreich sich die Köpfe blutig zu schlagen. Seit 1989 übernehmen die USA diese Aufgabe alleine. Die EU bringt egal unter welchem Aspekt niemanden irgendeinen Vorteil, aber vielen Unternehmen eine Ausrede für die Fortführung des Kasino-Kapitalismus. Hören wir auf vor eine Leiche Angst zu haben! Island hat es begriffen, warum nicht auch wir?
Michel Ebinger
Rotkreuz

19 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.