Das europäische Solidaritätprinzip könnte doch auch bezüglich der Zuwanderung angewendet werden.

Zuwanderungssteuerung sollte trotz Personenfreizügigkeit auch innerhalb der EU kein Tabu sein.

In Deutschland hatten 2012 16,34% der Bevölkerung einen Migrationshintergrund (Quelle http://de.statista.com), während der Bevölkerungsanteil mit Migrationshintergrund (2008) Luxemburgs bei 44.5% lag und die Schweiz 2012 einen entsprechenden Bevölkerungsanteil von 34.7% aufwies.

Solidarität in Europa könnte doch auch bedeuten, dass die Zuwanderungs-Quoten pro Land jährlich aufgrund der Differenz zum Prozentsatz des Landes mit dem höchsten Bevölkerungsanteils festgelegt würden. Ausgehend von Luxembourg könnte die Zuwanderungsquote für Deutschland somit auf 28,16% und diejenige der Schweiz auf 9,8% der Bevölkerung festgelegt werden. (Das Beispiel stimmt insofern nicht als der Prozentsatz Luxemburgs von 2008 stammt!)

Das wäre solidarisch, würde die Personenfreizügigkeit nicht grundsätzlich in Frage stellen und könnte so zu einer Homogenisierung der Bevölkerung innerhalb der EU beitragen. Und es wäre ein Lösungsansatz zum Umgang der EU mit der Zuwanderungsinitiative.

4 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Personenfreizügigkeit»

zurück zum Seitenanfang
  • Copyright © Politnetz AG 2009–2017
  • Impressum
Release: production