Herr Lambsdorff von der deutschen FDP erfrecht sich zu sagen, 1,5 Millionen Schweizerinnen und Schweizer seien Rechtspopulisten auf den Leim gegangen

Herr Lambsdorff
genauer: Alexander Sebastian Léonce von der Wenge Graf Lambsdorff (* 5. November 1966 in Köln) dem Uradelsgeschlecht Lambsdorff entstammend
von der deutschen FDP

  • die mit dem schweizerischen Freisinn nichts gemein hat, sondern die Partei des Mövenpick-Besitzers ist, der in Weinfelden im Schloss wohnt und durch seine FDP-Parteispende erreicht hat, dass die deutsche Bundesregierung unter der Leitung von Frau Merkel die Mehrwertsteuer für den deutschen Wirtschaftsbereich zu dem „Mövenpick“ gehört, stark reduziert hat -

erfrecht sich zu sagen, die 1,5 Millionen Schweizerinnen und Schweizer, die der Initiative Stopp der MASSEN-Einwanderung zugestimmt haben seien den Rechtspopulisten auf den Leim gegangen.

Leute wie Herr Lambsdorff steigern:
„Populismus“ – „Rechtspopulismus“ - „Rechtsradikal“ – Hitler.

Neueste Meldung (13.02.2013): Um die 50 Prozent der deutschen Frauen und Männer - eine Quelle: 48%; eine ander Quelle. "hauchdünne Mehrheit" - würden für eine Begrenzung der Zuwanderung stimmen!
Wenn die Deutschen darüber abstimmen könnten wäre die Zustimmung noch grösser!

Rhoenblicks Kommentar:
Die Keule des ‚Rechtspopulismus‘
*Eigentlich teilen auch in Deutschland viele die Bedenken, die uns Schweizer veranlasst haben, die Initiative „Stopp der Massen-Einwanderung“ anzunehmen.
Jedoch, selbst in der „RNZ“, die sorgfältig und sachkundig über diese Abstimmung und deren Konsequenzen berichtet (10.02.2014) werden die Protagonisten, die Schweizerische Volkspartei (SVP), die stärkste Partei der Schweiz, als „Rechtspopulisten“ apostrophiert. In Deutschland ist da der Weg zu „rechtsradikal“ nicht weit. In der Schweiz gibt es demnach rund 1,5 Millionen rechtspopulistische Gefolgsleute. So viele Frauen und Männer haben der SVP-Initiative zugestimmt.

Die deutsche Politiker-Kaste ist von den Problemen der Bevölkerung nicht betroffen. Sie werden in gepanzerten Wagen durch die Städte chauffiert; die Flugbereitschaft helikoptiert oder fliegt sie von Ort zu Ort; sie nicht in den Wartezimmern der gesetzlich Versicherten; sie leben in Villen (die Bundeskanzlerin ausgenommen); sie haben Bedienstete, Angestellte; fürs Alter ist fürstlich vorgesorgt; sie geben sich volksnah - sie laden ihr Wahlvolk nach Berlin ein und werden von diesem bewundert.*
Das, auf was sie sich nicht einlassen wollen, versehen sie mit einem abstoßenden Etikett, wie zum Beispiel: „Rechtspopulismus“, und dann hat sich das Problem „erledigt“. Leider richten sich auch die deutschen Zeitungen weitgehend nach dieser Sprachregelung.

‚Populismus‘, d. h. eine populistische Politik müsste, so das lexikalische Verständnis, pseudo volksnah, programmatisch unscharf und unverbindlich sein (Peronismus; Chavès), die mit Stimmungen der Unzufriedenheit jongliert, akute Konfliktlagen aufgreift, um eigene egoistische Ziele zu erreichen: Macht, Reichtum, Abhängigkeit einer Klientel.

Jedoch, die Initiative „Stopp der Masseneinwanderung“ nennt mit gesundem Menschenverstand die Probleme und schlägt eine Möglichkeit vor diese abzumildern, evtl. zu beseitigen. Der deutschen Politiker-Kaste ist das schon sehr suspekt, sie würde sich in Frage gestellt fühlen, deshalb gibt es keine direkten Volksrechte im Bund. Die vom Ausgang der Initiative betroffenen Schweizer Politiker (Bundesrat, Parlamentarier) haben erkannt, dass sie die Probleme zwar gesehen, aber zu wenig gewichtet haben.
Daher konnte der „SRF“-Korrespondent in Bern am Wahlabend in der „Tageschau“ sagen:
„Heute hat das Volk entschieden – Morgen beginnt die Arbeit im Bundeshaus“.

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