Na das ist noch mal gut gegangen, oder? Über das Leben danach...

Gleich doppelt hat das Volk gegen überfüllte Züge gestimmt (MEI/FABI), und auch gleich doppelt gegen Bevölkerungswachstum (MEI/APS).
Bei nur 3 Abstimmungsvorlagen.
Nicht schlecht, muss man sagen, das ist gelebte Effizienz.
Davon könnten sich vor allem Deutsche mal eine Scheibe abschneiden, so wird heute Politik gemacht.

Leider habe ich nur einen sehr kurzen Arbeitsweg, zudem auf einer Strecke welche bereits jetzt durch ein Überangebot an ÖV glänzt.
Habe ich also vorerst nichts davon. Aber ich freue mich z.B. für die Zürcher.

Am Arbeitsplatz wird sich wohl kaum was ändern, auch wenn mich der HR Chef heute früh, noch vor der Kaffeemaschine und so schlecht gespielt nebenbei gefragt hat, ob ich denn nun einen Schweizer Pass habe oder nicht.
Weil ich aber Angst hatte dass er nicht nur darüber reden will, sondern auch über direkte Demokratie, Identität und NWO, sagte ich nur, ich wüsste es eigentlich nicht mehr so genau…
Dabei spürte ich wie mir das C vom Ausländerausweiss aus dem Portemonnaie rauf auf die Stirn kroch… grusselig.

Ob der HR Mensch weiss dass der Toni versprochen hat, es würde sich für uns, Niedergelassene, nichts ändern?
Muss ich morgen vor der Kaffeemaschine so gespielt beiläufig erwähnen, unbedingt…

Der Firma geht es gut und auch wenn es nun kurzfristig und lokal keinen Ausbau geben wird, werde ich mir keine Sorgen machen.
Einfach mal für 3 Jahre ducken, meint dazu der Landsmann aus der Produktion.
Hat er schon in den 80er und 90er so gemacht, hat wunderbar geklappt, und bald kann er in die Rente.
Und weil wir so schön am schwätzen waren, hat er mich noch gefragt ob ich ihm einen Brief der Gemeinde übersetzen könnte.
Etwas über Ausweise verlängern und so…

So, das Leben nach der Masseneinwanderung kann los gehen.

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