Die Stadt soll eine aktivere Rolle beim Erwerb von Bauland und Liegenschaften übernehmen

Die Stadt hat von den Stimmberechtigten den Auftrag, den Anteil an preisgünstigen Wohnungen markant zu erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sie ideale Partner: Wohnbaugenossenschaften und Stiftungen, welche die Erstellung von Wohnraum und die nichtprofitorientierte Vermietung sicherstellen.

In erster Linie werden diese Partner nicht mit Subventionen unterstützt, sondern mit günstigem Baurechtsland. Die Stadt muss diesen Beitrag noch ausbauen. Sie muss aber auch selbst eine aktivere Rolle beim Erwerb von Bauland und Liegenschaften übernehmen. Und dafür sorgen, dass ihre Partner ihre Aufgabe noch besser wahrnehmen können.

Als Mitglied einer Genossenschaft habe ich über viele Jahre miterlebt, welchen Beitrag einige aktive Menschen zur Lösung der Wohnprobleme leisten können: Alles begann mit einem Wohnhaus – heute vermietet meine Genossenschaft über 400 Wohnungen in über 60 Gebäuden, die damit jeder Gewinnmaximierung entzogen sind und der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Und konnten damit gemeinsam möglich machen, was Einzelne nur zusammen mit anderen engagierten Menschen können. In der Genossenschaft genau wie in der Politik.

Zudem: Gerade für das Ü400‘000-Zürich sind diese Bauträger mit dem tieferen Wohnflächenverbrauch Garanten für einen effizienten Umgang mit den immer enger werdenden Raumreserven.

1 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Wohnen»

zurück zum Seitenanfang
  • Copyright © Politnetz AG 2009–2017
  • Impressum
Release: production