Erfolgsmodel Schweiz?

Das Erfolgsmodel Schweiz basiert auf dem Grundsatz tiefer Steuern. Um Steuereinnahmen zu generieren werden Steuern für Ausländische Firmen gesenkt um diese in die Schweiz zu locken. Es gibt weitere Förderungen für ausländische Firmen auf Kantonaler Ebene. Die Idee hinter diesem Fördersystem ist, Arbeitsplätze zu schaffen und durch die Angestellten Steuern zu generieren. Was hier so einfach dargestellt ist, scheint auf dem ersten Blick, eine gute Sache zu sein.

Zuwanderung und Grenzgänger
Die Schweiz ist mit diesem Model jedoch derart Erfolgreich, das wir in der Zwischenzeit eine Bruttozuwanderung von 160’000 Menschen pro Jahr haben, netto bleiben Rund 80’000 Menschen in der Schweiz. Zusätzlich beschäftigt wir weitere 270’000 Grenzgänger, dies ist eine knappe Verdoppelung seit dem Jahr 2000, die meist täglich, in die Schweiz pendeln.

Verkehr
Zu den 160’000 Zuzügern und 270’000 Grenzgängern die sich zusätzlich zu den Einwohnern auf Schweizer Strassen und in öffentlichen Verkehrsmitteln drängen, gesellt sich noch der Strassengüterverkehr (Lastwagen, Lastenzüge und Sattelzüge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen) von 1,21 Millionen Durchfahrten pro Jahr hinzu. Wohlgemerkt, ohne den alpenquerenden Personenverkehr. Der Grenzquerende Personenverkehr belief sich im Jahr 2007 auf Rund 1,3 Millionen Personen TÄGLICH!

Gehälter und Mieten
Die Gehälter haben sich seit dem Jahr 2000 kaum verändert, einige Produkte wurden günstiger, dies ist jedoch auf den Absturz des Euro zurück zu führen. Dafür steigen die Mieten unaufhaltsam. Seit dem Jahr 2000 sind die Mietpreise in der Stadt Zürich um Rund 30% gestiegen. Diese Entwicklung treibt die Menschen aufs Land und sorgt so für zusätzlichen Verkehr.

Arbeitslosigkeit
Während im Jahr 2000 noch 107’000 Arbeitslose gezählt wurden, hat sich der Wert bis ins Jahr 2012 beinahe verdoppelt auf 193’000.

Das Erfolgsmodel Schweiz, ist ein Raubzug am eigenen Volk. Am Erfolg nehmen nur wenige Teil an den Kosten werden alle beteiligt. Durch FABI werden die Kosten weiter steigen, ob sie nun die ÖV benutzen oder nicht, werden sie mit 1% MwSt Erhöhung mit jedem Produkt das sie Kaufen an den Kosten beteiligt. Diejenigen die keine bezahlbare Wohnung in Arbeitsnähe finden bezahlen dies zusätzlich noch mit eine Pendlerabzugdeckelung. Die Verteuerung der Treibstoffe steht noch an. Die Mieten werden sich weiter nach oben entwickeln. Die Steuern für natürliche Personen werden angehoben, während Firmen weiter bevorzugt werden und auch weiterhin auf einen 500 Millionen Arbeitnehmermarkt zugreifen können.

Entscheiden sie selbst ob sie diesen „Erfolg“ weiter treiben möchten. Für mich steht fest, am 9. Februar lege ich ein JA für die „gegen Masseneinwanderung“ und ein NEIN für „FABI“ ein. Erfolg sieht für mich anders aus!

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