Der Einsatz für bezahlbare Wohnungen ist ein Gewinn für alle

Zürich muss für alle Einkommensschichten eine lebenswerte Stadt bleiben. Dabei ist ganz wichtig, dass Wohnungen bezahlbar sind. Beziehungsweise: dass sie wieder bezahlbarer werden. Zürich darf nicht zu einer Stadt werden, die sich nur noch wenige leisten können.

Das passiert aber nicht automatisch, sondern braucht den Einsatz von uns allen. Es braucht Genossenschaften und gemeinnützige Stiftungen. Und es braucht die städtischen Liegenschaften, und die Stadt als faire Partnerin von Genossenschaften und Stiftungen. Nicht zuletzt braucht es den Willen und die Unterstützung der Zürcher Bevölkerung: Zürcherinnen und Zürcher haben dem Stadtrat ihre Forderung nach günstigem Wohnraum sehr deutlich mitgeteilt: "Wohnen für alle" hiess die Initiative, die 2011 mit über 75% Ja-Stimmen angenommen wurde. Gemeinsam mit anderen konstruktiven Kräften konnte die SP das Ziel in der Gemeindeordnung verankern, dass jede dritte Wohnung in unserer Stadt bis 2050 gemeinnützig sein soll.

Als Stadtpräsidentin ist es mir wichtig, dass dieser verfassungsmässige Auftrag umgesetzt wird. Denn mit der stolzen Zielformulierung allein ist es nicht getan. Die Stadt Zürich ist auf gutem Weg: In Zürich wurden seit 2011 rund 1'000 neue gemeinnützige Wohnungen erstellt. Aber das genügt noch nicht. Und gratis ist es auch nicht. Aber langfristig ist der Einsatz für bezahlbare Wohnungen ein Gewinn für alle.

2 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Wohnen»

zurück zum Seitenanfang
  • Copyright © Politnetz AG 2009–2017
  • Impressum
Release: production