Diagnose Krebs

Kann man als gesunder Mensch nachempfinden, wie Mann oder Frau sich fühlt, wenn die Diagnose «Krebs» nach einer Untersuchung ausgesprochen wird? Oder sind wir «Gesunden» zu gleichgültig, auch nur darüber nachzudenken? Krebs ist schliesslich bis zum Zeitpunkt X etwas, was anderen passiert. Am letzten Samstag haben sich rund 200 Gäste im Stadtspital Triemli einen ganzen Tag mit verschiedenen medizinischen Fragen rund um den Krebs vertieft auseinandergesetzt. Einige von ihnen wussten aus eigener bitterer Erfahrung, dass die Diagnose einem den Boden unter den Füssen wegzieht, dass sie alles infrage stellt, woran man bis zu diesem Moment geglaubt hat. Ich durfte mit Betroffenen sprechen. Sie haben ihre Hoffnung auf die medizinische, auf die onkologische Kompetenz der Ärztinnen und Ärzte im Triemli gesetzt – und sie wurden nicht enttäuscht. Sie haben im Triemli sogar «ein Stück Heimat» und einen «sicheren Ort» gefunden. Leider kann Heilung zu wenig oft versprochen werden, doch als Stadträtin der Stadt Zürich darf ich ein Versprechen abgeben: Wer von Krebs betroffen ist, kann auf das umfassende medizinische Know-how der Stadtspitäler zählen.

Dieser Blogbeitrag erschien ursprünglich auf www.stadt-zuerich.ch/gud/de/index/das_departement/vorsteherin.secure.html

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