Unsere Verkehrsstadt Zürich; bei einer vernünftigen Entwicklung

Es gibt ja bekanntlich verschiedene Szenarien bezüglich Bevölkerungs- Wachstum der Stadt Zürich. Unsere bisherigen wachstumsgläubigen Stadträte, Stadträtinnen und Stadtplaner träumen ja jetzt schon von einem ungebremsten Wachstum von 8 bis 12 % Zunahme jedes Jahr allein schon nur in Schwammendingen. In der ganzen Stadt Zürich peilen sie schon die 450 000 Marke an, ohne je überhaupt dieses sinnlose Wachstum zu hinterfragen, welches unsere Lebensqualität stark absenken würde!
Ausnahmslos Alle sind vom Metropolenfimmel angesteckt und glauben, dass alles so (eindeutig unvernünftig!) weitergehen muss. Das Bevölkerungswachstum sei einfach gegeben, wie das Wetter, es falle vom Himmel und kann (darf!) nicht verändert (oder gar in Frage gestellt) werden, so lautet das allgemeine Credo!

So wie es eine Raumplanung, Verkehrsplanung, Energiekonzept, Lehrplan, etc. gibt, muss es selbstverständlich auch eine Bevölkerungsplanung geben. Und zwar sehr schnell.
Dies darf nicht länger ein Tabuthema sein!!!
Deshalb werde ich mich als künftiger Stadtrat genau dafür einsetzen!

Gerade deshalb gehe ich von einem anderen Szenario aus:
Die Zürcher und Schweizer Bürger und Bürgerinnen Wählen und stimmen vernünftig und wachstumskritisch ab!
Das heisst:
Die Initiative gegen Masseneinwanderung wird deutlich angenommen; die Initiative Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache (wieder mehr eigene Kinder statt Zuwanderung) wird ebenfalls angenommen, sowie auch die FABI- Vorlage zur Finanzierung des öffentlichen Verkehrs.
Bei den Gemeinderats- und Stadtratswahlen gibt es eine vernünftige Wende Richtung Heimatbewusst, National, umweltbewusst, sozial.
Die Schweizer Demokraten verstärken ihre beiden Sitze im Gemeinderat auf mehr als Fraktionsstärke und ziehen mit Walter Wobmann in den Zürcher Stadtrat ein.

Ein paar Monate später nimmt die Schweizer Bevölkerung auch die ECOPOP- Initiative an, welche das jährliche Bevölkerungswachstum auf 0,2% (ca. 16 000 Personen im Jahr) beschränkt. Bis vor der Annahme der Initiative wanderten jährlich 80 000 bis 110 000 Personen in unser Land ein.

Das heisst neu:
Es gibt eine enorme Entspannung und Beruhigung bezüglich Zustrom in unser Land und damit auch in unsere Stadt. Das ganze krankhafte Baufieber und die masslose Verplanung und Verunstaltung mittels eines „Metropolen- Zürichs“ fällt wie ein Kartenhaus zusammen und muss (darf!) nun endlich auf ein vernünftiges Mass zurückgestutzt werden. Ade, 450 000 Bewohner- Zürich!!---
Gottlob, denn die Natur kann somit wieder durchatmen und künftige Generationen werden`s uns verdanken!!

Dies heisst auch, dass der Verkehr nicht mehr enorm anwachsen wird und viele unnötige Projekte, insbesondere weitere Strassen und Strassentunnels obsolet werden. Denn der Schwerpunkt der Verkehrsbewältigung liegt nun eindeutig auf dem öffentlichen Verkehr und der Nachhaltigkeit.

Meine Prioritätenliste in der Gesamtverkehrsplanung ist wie folgt:
Zuerst der öffentliche Verkehr, dann die Fussgänger, dann der Veloverkehr und dann der Autoverkehr.
Auf den Hauptachsen soll, wo es geht, der öffentliche Verkehr vom privaten Auto-Verkehr entflechtet werden (wie bsp. Dübendorfstrasse zwischen Schwamendingerplatz und B`hof Stettbach oder Badenerstrasse zwischen Stauffacher und Letzistadion). Das hat den praktischen Vorteil, dass beide vorankommen.
Auf diesen Hauptachsen machen Verkehrsbehinderungen keinen Sinn.

Dafür aber wird es Verkehrsberuhigung und Begrünung auf praktisch allen Nebenstrassen geben, wo auch das Velonetz erstellt werden soll.

Das heisst für den Autoverkehr, dass die schon längst fertiggestellte Nord- und Westumfahrung Zürichs vollends genügen und weitere Stadtautobahnen, die eine zusätzliche Durchfahrung von Zürich (früher Y, heute Rosengartentunnel) vorsahen, unnötig sind!

Selbstverständlich werden die jetzt noch im Bau befindlichen Häuser fertiggebaut was dazu führen wird, dass in Zürich West und Zürich Nord die Infrastruktur bezüglich Erschliessung mit OeV, Strassen und Schulen noch angepasst werden muss. Ich denke, dass dort noch eine bessere Erschliessung durch VBZ- Linien nötig ist (Bereich Aubrugg, Fernsehstudio, Oberhauserriet; evtl. auch eine Tramlinie nach Zch-Affoltern).

Dann aber kann man den Fokus endlich auf die Qualität des Verkehrs und auch der Lebensqualität der Stadtbewohner(innen) setzen!
Dies heisst: Verkehrsberuhigung und Begrünung in den Wohnquartieren einerseits, aber auch Beibehaltung und evtl. sogar Ergänzung von Parkplätzen bei den KMU`s (Anlieferung, Kunden) andererseits, damit diese in unseren Quartieren bleiben können.
In den Wohnquartieren, wo ohnehin schon unterirdische Parkplätze vorhanden sind, werden die oberirdischen Parkplätze abgebaut, denn dort macht ein Überangebot keinen Sinn. Dafür wird es dort mehr Wohnstrassen geben, wo dann auch die Kinder wieder mehr zum Zuge kommen. Es wird dort dann wohnlicher, familiärer und die Lebensqualität wird dort sogar ansteigen, da nach meiner Auffassung auch die Parks mit der Bevölkerung zusammen geplant und kreativ umgesetzt werden sollen.
Diese sterilen Parks in Zürich- Nord, die von ein paar wenigen „Architekten“ und sog. „Künstlern“ der Bevölkerung aufgenötigt wurden um sich selber ein „Denkmal“ zu setzen; sollen noch einmal kreativ- lebendig und kinderfreundlicher umgestaltet werden, so dass sich die ansässige Bevölkerung auch damit identifizieren kann.

Vernünftigerweise wird es nachts auch eine Temporeduktion geben, damit die ansässige Bevölkerung ruhig schlafen kann und nicht mehr durch Temporowdies belästigt wird. Allerdings wird diese Temporeduktion nicht wie vorgeschlagen von 22Uhr bis 6Uhr morgens dauern, denn auch das Kleingewerbe muss ja am kommenden Morgen früh schon wieder beliefert werden. Deshalb dauert die Temporeduktion von 23 Uhr (evtl. 24 Uhr) bis 5 Uhr morgens, damit die Lieferanten der KMU wieder normal zufahren können.

Wenn in möglichst jedem Quartier Wohnen und Gewerbe durchmischt ist, das heisst Wohnen und Arbeiten sind nahe beieinander, dann fällt dadurch auch unnötiger Verkehr und damit zu viel Pendelverkehr weg. Dezentrale Infrastrukturen sind allgemein nachhaltiger und weniger energie- und verkehrsintensiv.
Und auch zukunftstauglicher.

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