Zuwanderung reduzieren JA! Aber wie?

Das zentrale Anliegen der Volksinitiative gegen Masseneinwanderung ist die Reduktion der übermässigen Netto-Zuwanderung von gegenwärtig 80'000 Personen pro Jahr auf ein vernünftiges Mass. Die Nachteile dieser Bevölkerungsexplosion sind für jedermann spürbar: Konkurrenz auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt, Gedränge und Stau auf Strasse und Schiene, Zuwanderung in unsere Sozialwerke. Sie überwiegen die Vorteile für unsere Wirtschaft bei weitem..

Eine Kontingentierung der Zuwanderung aus dem EU-Raum macht zwar eine Anpassung des Vertrags über die Personenfreizügigkeit nötig und ist ein schwerer staatlicher Eingriff. Es gibt aber keine andere Lösung, um diese Reduktion im langfristigen Interesse der Schweiz schell herbeiführen zu können. Eine Kontingentierung der Zuwanderung kennen wir schon für Personen von ausserhalb der EU. Sie wird zudem mit Erfolg via ein Punktesystem von Ländern wie USA, Kanada und Australien angewandt. Die flankierenden Massnahmen sind zwar gut gemeint, können aber das Ausmass der Zuwanderung nicht massgeblich reduzieren, zumal sie immer wieder unterlaufen werden können.

Ich zähle auf die Vernunft der frei denkende Schweizerinnen und Schweizer, die unbeeindruckt von PR-Kampagnen, Bunderats-Auftritten und EU-Drohungen das Mass von der Masslosigkeit unterscheiden können und JA sagen zur Initiative gegen Masseneinwanderung.

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