FABI ist ein unschätzbarer Standortvorteil für die Schweizer Wirtschaft und nützt sowohl Schiene wie Strasse

FABI steht für «Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur». Das Kürzel für die eidgenössische Vorlage vom 9. Februar könnte auch BIFA lauten: Bahn-Infrastruktur Für Alle. Tatsächlich bringt FABI Vorteile für Bahn- wie für Strassenbenutzer. Die geplanten Ausbauprojekte auf dem Schienennetz sowie der gesicherte Unterhalt verbessern die Leistungsfähigkeit der Eisenbahn und verhindern so, dass Pendler aufgrund von Engpässen und anderen Unannehmlichkeiten (zurück) aufs Auto umsteigen. Davon profitiert auch die Strasse als Verkehrsträger.

Dass der Pendlerabzug (für Strasse wie Schiene!) auf knapp den Preis eines 2.-Klass-GA für Erwachsene begrenzt werden soll, ist eine raumplanerisch richtige Massnahme und führt langfristig eben gerade nicht zur Benachteiligung von Randregionen, wie von FABI-Gegnern behauptet wird. Werden den Bahnen nämlich die dringend benötigten Mittel verweigert, ziehen sie sich über kurz oder lang von den wenig rentablen Linien in den Randregionen zurück und beschränken sich darauf, die profitablen Hauptachsen zu betreiben. Davon wäre die Ostschweiz ganz besonders betroffen. Wohin die zwangsläufige Ausdünnung des Schienennetzes führt, kann in unseren Nachbarländern eindrücklich verfolgt werden.

Ein engmaschiges, leistungsfähiges und zuverlässiges Bahnnetz stellt für die Schweizer Wirtschaft einen unschätzbaren Standortvorteil dar. Die Schweiz tut gut daran, ihm Sorge zu tragen und die benötigten Mittel zu gewähren. Zu einem Ja zu FABI gibt es keine Alternative.

17 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Abstimmungen»

zurück zum Seitenanfang
  • Copyright © Politnetz AG 2009–2017
  • Impressum
Release: production