Seit dem Jahr ​1990 ist die Invalidenversicherung​ (IV) defizitär. Die Schweizerische Politik schaute viel zu lange zu, wie die IV in die Schulden gekommen ist!

Die Mehrwertsteuer wurde zu Gunsten der IV um 0,4 % erhöht, befristet bis 2018 um jährlich mit etwa 1.2 Milliarden zusätzlichen Einnahmen die IV Rechnung wieder ins Gleichgewicht zu bringen.Die Invalidenversicherung​ zählte 2010 450’000 LeistungsbezügerInnen​ (250’000 Männer und 200’000 Frauen). Von diesen hatten rund 420’000 ihren Wohnsitz in der Schweiz. 2010 wurden 280’000 Invalidenrenten ausbezahlt. Drei Viertel davon waren ganze IV-Renten. Im Jahr 2010 betrugen die Ausgaben der Invalidenversicherung​ 9.2 Milliarden Franken und die Einnahmen 8.2 Milliarden Franken, was einen Fehlbetrag von 1.0 Milliarden Franken ergibt. Die 1.2 Milliarden zusätzlichen Einnahmen bringt die Mehrwertsteuer und somit die Invalidenversicherung​ wieder in das Finanzielle Gleichgewicht.
Die IV hat jahrzehntelang immer mehr Renten ausbezahlt, war unterfinanziert und verzeichnete ein jährliches Defizit in Milliardenhöhe.
Seit​ 19 Jahren ist die Invalidenversicherung​ (IV) defizitär.
Die Schweizerische Politik wartete viel zu lange, bis die Mehrwertsteuer zu Gunsten der IV um 0,4 % erhöht wurde.
Und dies führt nun zu "existenziellen Problemen" für die Betroffenen Menschen, die durch unverschuldete Krankheiten und Unfallfolgen schon genug an Leiden und Schmerzen haben.
Die IV-Verwaltung befindet sich in rechtlicher Grauzone mit "willkürlichen Handlungenen" durch Gutachter/innen,Verfa​hrensverzögerungen und viele Schikanen.

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