Abtreibungen bald privat finanzieren ?

Als ich gehört habe, das Gegner der Abtreibung eine Initiative lancieren wollen, welche die Kosten des Eingriffes privatisieren sollen, kam ich ins "stutzen". Sollen wir in der heutigen Zeit wirklich einen Schritt zurück gehen? Ich will niemandem meine Meinung aufzwingen. Jeder soll für sich selbst entscheiden wie sie / er über Abtreibungen denkt.

Auf der anderen Seite steht das Kostenargument. Die kosten einer Abtreibung liegen bei 0,03%. Diese Zahlen treiben uns natürlich nicht in den Ruin und trozdem gibt es Menschen die lieber nicht für die Kosten von Abtreibungen aufkommen möchten. Diese Bedenken sind natürlich legitim. Niemand will doch für die Tötung eines Menschenlebens verantwortlich sein. Auf der anderen Seite steht aber das Leben einer Frau welches (ebenso) wichtig ist und (genauso) zählt. Bitte übersehen sie das nicht bei ihrer Meinungsbildung.

Und zum Schluss noch ein Bedenken meinerseits:
Wenn Hier jetzt schon darüber abgestimmt wird die Abtreibung zu privatisieren sollten sie sich gewiss sein, dass bald auch weitere Diskussionen folgen werden (Lungenprobleme bei rauchern,behandlungskosten bei Übergewicht etc.)

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