Grenzgänger gefährden den Abstimmungskampf

Anlässlich der Delegierten EDU-Schweiz in Olten war ich noch auf der Seite von Philipp Hadorn SP Gerlafingen. Als ich den Artikel Grenzgänger im AZ gelesen hatte, habe ich meine Meinung plötzlich geändert. Seit 2003 sind mehr als 58 % Grenzgänger in den Kanton Solothurn gependelt und dies ohne wirtschaftlichen Nutzen in der Region. Wenn man bedenkt, das der Grenzgänger auch noch die Umwelt verschmutzt statt den ÖV zu benutzen gibt dies schon etwas zum Rätseln Anlass. Es gibt durchaus gelernte Schweizer auf dem Arbeitsmarkt dieser wird aber von der Economie-Suisse sowie Amt für Wirtschaft SO heruntergespielt. Wenn wir die Inserate in der Jobbörse Treffpunkt-Arbeit lesen, gibt es teiweise Büros, die nur noch bis 50 jährige vermitteln. Beim Rav-Check sind augenblicklich 15 CH-Installateure im Kanton ohne Arbeit. Somit wird die ältere Altersgruppe 50 bis 66 jährige ausgegrenzt. Was bringt es uns, wenn wir nur noch 20 bis 50 jährige Grenzgänger beschäftigen? Es grenzt schon fast an einer Frechheit das diese sich beim Sozialamt anmelden müssen und so die Gemeinden belasten. So oder so nur mit einem Ja ist die Zuwanderung zu stoppen.

15 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Abstimmungskampf»

zurück zum Seitenanfang
  • Copyright © Politnetz AG 2009–2017
  • Impressum
Release: production