Die CH war, ist und wird ein Zuwanderungsland bleiben

Klassische Einwanderungsländer wie USA, Kanada, oder Australien überlassen die Einwanderung auch nicht dem Zufall. Bezüglich der bilateralen Verträge zeichnen einige Personen wieder mal ein Bild einer Schweiz, die in der Apokalypse versinkt - das gleiche Bild wurde bereits bei der Minderinitiative gemalt. Wir sollten uns von den unglaubwürdigen Drohungen einzelner Politiker und Wirtschaftsvertreter nicht einschüchtern lassen.
Die bilateralen Verträge sind Vereinbarungen welche verhandelbar sind, aber für all die Probleme welche eine übermässige Einwanderung nach sich ziehen, gibt es keine Lösungen.

Es braucht eine Richtungsänderung

Bundesrat, Politiker, Verbände und Wirtschaftsvertreter gehen immer nur auf die positiven Aspekte der Einwanderung ein - die negativen Punkte werden verschwiegen oder verniedlicht.
Am 09.02. geht es nicht um Pro oder Contra SVP. Die Politik hat es während den vergangenen 10 Jahren versäumt, griffige flankierende Massnahmen umzusetzen.
Der Unmut in der Bevölkerung wächst, jetzt braucht es endlich ein starkes Zeichen vom Volk.

Schneeballeffekt und Teufelskreis

Ein Grossteil der Zuwanderer wird nur benötigt, um Stellen zu besetzen, die erst durch die Zuwanderung nötig werden.
Jeder hochqualifizierte Einwanderer generiert gleichzeitig neue Jobs in der CH welche tiefer qualifizierte Einwanderer nach sich ziehen - analog des klassischen Schneeballeffekts.
Eine übermässige Anzahl Einwanderer benötigen u. a. zusätzliche Spital- und Pflegebetten was wiederum Personalmangel produziert und zusätzliche Ausländer bedarf - dies ist ein Teufelskreis.

Unsere Kinder und Enkelkinder brauchen auch einen Handlungsspielraum

Rechtsicherheit, Stabilität und Zuverlässigkeit sind CH Werte welche in einer globalisierten und immer unstabiler werdenden Welt noch stärker an Bedeutung gewinnen. Unsere direkten Handelspartner in der EU wissen diese Werte zu schätzen und im krisengeschüttelten Europa ist die CH ein wichtiger und dankbarer Arbeits- und Absatzmarkt.
Die CH war, ist und wird ein Zuwanderungsland bleiben - dies ist Teil unserer Geschichte. Wir haben aber nicht das Recht, wegen kurzfristigem Gewinnstreben zuzuwarten bis das Pendel hart zurückschlägt – dies ist egoistisch.
Es ist unsere Pflicht, mit den Sozialwerken und dem knappen Boden haushälterisch umzugehen, damit auch unsere Kinder und Enkelkinder einen Handlungsspielraum haben. Wir müssen die Zuwanderung so gestalten, dass diese vernünftig, erträglich und nachhaltig bleibt.

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