"Jährlich grüssen die höheren Kosten"

In einer Medienmitteilung vom

  1. Dezember liess der Dübendorfer

Stadtrat verlauten, dass das Bauprojekt
für das Alters- und Spitex-Zentrum
verabschiedet wurde. Die Kosten sind
selbstverständlich höher als erwartet.
Der Prunkbau wurde nach den
neuesten ökologischen Standards
geplant und soll 39,3 Mio. Steuerfranken
kosten. Ursprünglich wurden die
Kosten auf 24 Millionen Franken
geschätzt. Was ist in der Zwischenzeit
passiert, dass man sich um satte 15,3
Mio. Franken verschätzt hat? Die
Antwort ist simpel. Der Staat hatte
wieder seine Finger im Spiel. Ein
zusammengewürfelter Haufen von Politikern
und Beamten, welche niemals
ökonomisch mit ihren Mitteln umgehen
müssen, da Geld praktisch unlimitiert
zur Verfügung steht, meint wieder
Bauherr spielen zu müssen.
Der Souverän wird so oder so Ja
zum überteuerten Projekt stimmen. Ein
Nein wäre doch ein Nein gegen alte
Menschen, und die SP würde dies als
äusserst unsolidarisch brandmarken.
Wäre es das wirklich? Solidarität misst
sich an seiner Freiwilligkeit, besonders
freiwillig wird es allerdings nicht sein.
Auch wenn Sie dagegen stimmen,
müssen Sie blechen. Der Staat vermittelt
uns allen den Eindruck nur er,
könne Alters- und Spitex-Zentren
bauen und organisieren und deshalb
brauche es auch ein städtisch geführtes
Alters- und Spitex-Zentrum.
Der Markt hat schon längst erkannt,
dass wegen des demografischen
Wandels eine grosse Nachfrage nach
solchen Einrichtungen besteht.
Das Vorpreschen seitens des ineffizienten
Staates mit solchen Bauprojekten
macht es Unternehmern bloss schwieriger,
überhaupt im Markt einzusteigen.
Privatinitiative wird wieder einmal
durch den wuchernden Staat verdrängt.
Die sozialdemokratisch weich
geklopfte «bürgerliche Fraktion» muss
wieder dezidiert für Marktwirtschaft
und Privatinitiative einstehen, sonst
verkommt auch Dübendorf bald zur
planwirtschaftlichen Wüste.

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