In der Schweiz werden zurzeit 523 Beamtenstellen geschaffen – monatlich !!!!!

In der Schweiz werden zurzeit 523 Beamtenstellen geschaffen – monatlich.

Innerhalb von nur vier Jahren wurden bei Bund, Kantonen und Gemeinden 25'100 Stellen geschaffen. Oder anders gerechnet: Jeden Monat nehmen 523 Neo-Beamte in den Verwaltungen der Schweiz Platz.

Die Zahlen, welche die «Schweiz am Sonntag» heute publik machte, klingen imposant. Sie zeigen vor allem, dass der Staat allen anderen Institutionen und Firmen als grösster Arbeitgeber längst den Rang abgelaufen hat. Ein Vergleich: Mit 183'000 Mitarbeitenden beschäftigt die staatliche Verwaltung inzwischen dreimal so viele Menschen, wie der grösste private Arbeitgeber des Landes, die Migros.

Kostenverschlingendes Wachstum

Obwohl das Schaffen von Arbeitsplätzen zum Ziel jeder Wirtschaft gehört, bereitet dieser Zuwachs auch Grund zur Sorge. Mit Blick auf die hoch verschuldeten Eurostaaten lässt sich das Phänomen des kostenverschlingenden Bürokratiewahnsinns gut darstellen. Zwar ist die Schweiz noch meilenweit von den Dimensionen Griechenlands entfernt, wo der Verwaltungsapparat jährlich sieben Prozent des Bruttoinlandproduktes verschlingt. Aber ein Stellenanstieg um 25'000 auf 183'300 innerhalb von nur vier Jahren kann alarmieren.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Der-buerokratische-Apparat-der-waechst-und-waechst-/story/10143936

Mittelfristig verwaltet die öffentliche Bürokratie nur noch sich selber, weil es nichts anderes mehr gibt!
Der Untergang des Systems ist damit programmiert!

Schlanke Verwaltung, das war mal!

28 Kommentare


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