Hausärzte statt Militär - Was bleibt, wenn der Dorfarzt geht?

Fast die Hälfte der Schweizer Grundversorger ist 55 Jahre oder älter. In den nächsten zehn Jahren rollt eine Welle der Pensionierung von Hausärzten auf uns zu. Die Nachfolger sind rar, denn der Hausarzt-Job hat an Attraktivität verloren. Die ländlichen Gebiete und die Bergregionen tun sich besonders schwer, den Nachwuchs in ihre Gemeinden zu locken. Doch inzwischen ist der Ärztemangel sogar in den Städten angekommen.

Das Problem ist erkannt. Anfang des Monats hat der Nationalrat über die Initiative «JA zur Hausarztmedizin» beraten. Zwar spricht sich der Rat dagegen aus, befürwortet aber, wie der Ständerat auch, den direkten Gegenvorschlag. Dieser will das Problem weiter fassen und nicht nur auf die Hausärzte begrenzen, sondern die gesamte medizinische Grundversorgung, also auch die Pädiatrie, Pflegefachpersonen oder Apotheker mit einschliessen. Eines sind sich aber alle einig: Es braucht dringendst Massnahmen gegen den Hausärztemangel.

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Eine alternative wäre auch statt des Militärdienstes eine obligatorische "First-Aid Bürgerhilfe" in diesem Sinne:

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