Kritik an Amt für Wirtschaft und Arbeit

Ich bin deu hier und möchte eure meinungen dazu wissen. dazu eine kleine vorgeschichte:
Ich arbeite in einer kleinen Firma mit fünf Mitarbeitenden. Einer davon ist ein junger Asylbewerber aus Sri Lanka. Dieser lebt seit viereinhalb Jahren in der Schweiz und arbeitet seit vier Jahren in diesem Betrieb, auch in seiner Heimat hat er schon in der gleichen Branche gearbeitet. Er hat sich sehr gut integriert, besucht Deutschkurse, arbeitet sehr genau und seriös. Letzten August passierte folgendes:
• Grenze der Sonderabgaben an den Bund von 15000 Fr erreicht.
• Ein paar Tage später die Ausweisung.
• Er nahm sich einen Anwalt.
• Die systematische Ausschaffung von Tamilen wurde kritisiert und gestoppt.
• Chef bekommt keine Arbeitsbewilligung mehr für ihn.
• Kantonsbehörde sagt, ein Verfahren auf Bundesebene sei noch nicht abgeschlossen.
• Arbeitsamt Kanton Glarus sagt: Geh doch zum RAF und hol dir einen neuen!
• Dies ist ein dekadentes und unmenschliches handeln der glarner Arbeitsbehörde.
• Mein Chef reicht Beschwerde ein. Schreibt an Bundesrat, Ständerat und Regierungsrat.
• Er Bekommt eine Arbeitsbewilligung für ihn bis ende Dezember.
• Auch des Mitarbeiters Anwalt reicht Beschwerde beim Kanton ein.
• Er muss zuerst 500Fr bezahlen, damit sich das Arbeitsamt überhaupt mit der Beschwerde befasst.
• Es wird nicht mehr der Mitarbeiter, sondern die Firma diskriminiert.
• Das Handeln der glarner Arbeitsbehörde ist fast für jedermann völlig unverständlich.
• Der Mitarbeitende hat bisher sein eigenes Geld verdient.
• Er hat eine eigene Wohnung.
• Er möchte unbedingt eine Ausbildung machen.
• Er arbeitet sehr exakt und genau und ist sehr motiviert.
• Wenn er Arbeitslos ist, sitzen WIR auf den Kosten.
• Die Steuern aller Mitarbeiter und die der Firma reichen nicht aus, um ihn bei der Sozialkasse zu finanzieren.
• Diese Firma produziert massgeschneiderte Produkte in höchster Qualität.
• Sie produziert auch sie Halbfabrikate, die in anderen Ländern günstiger produziert würden.
• Solche Betriebe sollte man doch fördern und nicht diskriminieren.
• Die Firma stellt Produkte her, die sie in die ganze Schweiz liefert.
• Die Firma holt Steuergelder in den Kanton Glarus.
• Wenn man von den Kantonalen Behörden dermassen gedemütigt wird, möchte man doch kein Unternehmer mehr sein.

Welchen Sinn hat dieses Spielchen?

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