"Etwas Tea- Party täte dem Rat gut"

Am 2. Dezember tagte der
Dübendorfer Gemeinderat im katholischen
Pfarreizentrum Leepünt.
Besonders katholisch war das Prozedere
allerdings nicht. Heisst es doch in der
Bibel «Du sollst nicht stehlen». Dies
sollte sich der Staat auch ans Herz
legen. Für die weniger Religiösen unter
uns formulierte es der Ökonom Murray
Rothbard: «Der Staat ist ein systematisierter
räuberischer Prozess über ein
gegebenes Territorium.»
Im Schnelldurchlauf wurden an
besagter Ratssitzung Millionenbeträge
im Rahmen des Budgetgeschäfts
abgesegnet, ohne ein einziges Votum
aus dem «bürgerlichen» Block. Zwei
SP-Gemeinderäte enervierten sich samt
Finanzvorsteher Martin Bäumle über
fehlende Investitionen. Dazu sei bloss
zu vermerken. Alles, was der Staat dem
Kollektiv zur Verfügung stellt, musste
er von Individuen stehlen. Steuern sind
kollektivistisch erpresste Raubgüter,
welche mittels Gewaltandrohung
(Busse oder Gefängnis) eingetrieben
werden. Der Irrglaube, dass sich der
Staat und somit die Politiker alleine um
die Infrastruktur kümmern können
oder sollen, lässt sich bloss mit mangelndem
Vertrauen in der ungeheuren
wertschöpferischen und innovativen
Kraft des freien Marktes begründen.
Der Staat hat die Tendenz, ineffizient
und kostspielig zu investieren, weil er
nicht mit dem eigenen Geld arbeitet.
Wieso können sich nicht die Bürger,
welche Kinder haben oder besorgt sind
um die Bildungsqualität, genossenschaftlich
organisieren und selber die
Schulleitung übernehmen? Der Kanton
diktiert vieles und macht somit die
eigentlichen Verantwortlichen (wir
Dübendorfer) träge. Ganz nach dem
Motto: «Der Kanton bestimmt sowieso,
wie es läuft, also brauchen wir keinen
Finger mehr zu rühren». Ich würde eher
einer privaten Organisation mein Geld
und meine Kinder anvertrauen als dem
Staat. Bei welchen Eigentümern wollen
sie sich beschweren, wenn die zwangsfinanzierte
staatliche Schule erhebliche
Mängel aufweist, die rasch und effizient
behoben werden müssen? «Eigentümer
» Staat verweist sie auf die angeblichen
fehlenden Gelder. Diese wurden
unter anderem beim steuerfinanzierten
Apéro nach der Gemeinderatssitzung
vom 2. Dezember, bei den gemeinderätlichen
Ausflügen oder für etliche
eingebürgerte Sozialfälle verprasst. Im
Saal der vereinigten Kleptokraten fehlt
eindeutig eine Stimme nach dem Vorbild
der amerikanischen «Tea-Party»
oder der deutschen Partei der Vernunft.

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