Gesunder Menschenverstand anwenden - auch bei der Abtreibungsfinanzierung

In diesem Artikel möchte ich die Abtreibungen an sich weder befürworten, noch kritisieren. Man muss jedoch eine sachliche Lösung im Bezug auf die Finanzierung der Abtreibungen finden.

Heute sind in der Grundversicherung der Krankenkassen kostenlose Abtreibungen enthalten. Das heisst wir sind verpflichtet, mit unseren obligatorischen Krankenkassenprämien Abtreibungen mitzufinanzieren, egal ob wir diese befürworten, oder nicht. Wenn z.B. eine Portugiesin in die Schweiz immigriert und dann ungewollt (nicht durch Vergewaltigung) schwanger wird, werden Herr und Frau Schweizer dazu gezwungen, für die Abtreibung finanziell aufzukommen. Diese Aussage soll sich nicht gegen Ausländerinnen richten, bei Schweizerinnen gelten natürlich dieselben Finanzierungspraktiken. Es werden übrigens 50% (!) aller Abtreibungen in der Schweiz von Ausländerinnen vorgenommen.

Die eidgenössische Volksinitiative "Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache" will, dass jede für die Abtreibung ihres potenziell zukünftigen Kindes selbst aufkommen muss. Es ist allerdings möglich, Zusatzversicherungen abzuschliessen.

Es darf niemand gegen sein Gewissen verpflichtet sein, sei es aus religiösen, oder anderen Gründen, für die Tötung ungeborener Kinder geradezustehen.

Krankenkassen entlasten - Auf einem vernünftigen Weg soziale Gerechtigkeit schaffen.

Am 9. Februar 2014: JA zu "Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache"!

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