Manchmal wünsche ich mir das Teeren und Federn zurück

Die Redensart vom Teeren und Federn ist in metaphorischer Weise gebräuchlich als Drohung, jemanden zur Strafe zu quälen und auf Dauer bloßzustellen. Wenn ich die letzten Zeitungsausgaben lese, wünschte ich mir diese Form des Teeren und Federn zurück. Weshalb: Mir deucht, dass immer mehr Gesellschaft schädigende Personen mit Einsprachen und Anzeigen versuchen unsere Gesellschaft und Kultur zu zerstören. Das dümmste Beispiel, nämlich der Kampf gegen die Tapas-Bar in der Zuger Altstadt, erwähne ich schon gar nicht, sonst habe ich sich auch eine Anzeige am Hals. Aber mir lief schon fast die Galle über als ich das Beispiel von der idiotischen Drohung mit Anwalt wegen des wegen Weihnachtsschmucks der Montessori-Schule Moosbachhof. Hörte. Solche Querulanten gehören namentlich genannt und bloss gestellt. Ganz den Nuggi raus gehauen hat es mir als ich hörte, dass die Polizei Walchwil wegen des Trychelns ausrücken musste. Wer Kultur einmal im Jahr nicht erträgt gehört geteert und gefedert und aus der Stadt gejagt. Für mich stellt sich immer mehr die Frage, ob wir nicht Anzeige und Einsprache Möglichkeiten massiv einschränken sollten. Dies jedoch überall. Vor allem müsste man der Polizei die Kompetenz geben zu ignorieren. Gegen dieses Ignorieren kann dann getrost ein Rechtsmittel gewährt werden. Vor allem müssen Einsprecher und Anzeigeerstatter verpflichtet sein alle Kosten zu tragen und mit ihrem Namen gerade zu stehen. Eine Anzeige oder Einsprache, bei der der Handelnde sich nicht öffentlich dazu bekennen will ist in der Regel so oder so Lusch. Natürlich gibt es immer Ausnahmen, aber diese werden wir wohl in den Griff bekommen!
Michel Ebinger Rotkreuz

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