Linker Meinungsfaschismus führt zu Rechtsextremismus

„Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke… Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock.“
(Joseph Goebbels, 1931 in „Der Angriff“)

Keine Ideologie ist für die direkte Demokratie und freie Meinungsäusserung gefährlicher als der Linke Kritik- und Meinungsfaschismus. Mit plakativen
Worthülsen drücken Sie jede berechtigte Kritik in die Schublade des Rechtsextremismus und diskreditieren politische Gegner, indem man ihnen die Glaubwürdigkeit zu rauben versucht. Munter bedienen sie sich dazu im Arsenal der Kampfbegriffe und bezichtigen den Gesprächspartner genau jener Radikalität, die die Linken Genossen doch gerade durch ihr Verhalten selbst verursachen.

Geradezu so, als ob es einen heiligen Krieg gegen all jene zu führen gilt, die der ultimativen Illusion einer von Einseitigkeit gezeichneten Gesellschaft im Wege stehen, beschwichtigen, verharmlosen, tabuisieren sie unter dem Deckmantel politischer Korrektheit. Sie unterliegen dabei der irrigen Annahme, Toleranz und totale Transparenz allem und jedem gegenüber schufe eine Welt des Friedens, eine Welt ohne Grenzen.

Zur Erreichung dieses Ziels sollen Grenzen, die nationalen, wie auch die des einzelnen, abgeschafft, zerstört werden. Dabei sind es gerade jene Grenzen, die zur Identitätsfindung und dem Respekt einer anderen Kultur und Menschen gegenüber doch so vonnöten sind. Werte wie Freiheit und direkte Demokratie benötigen einen Rahmen, in der sie existieren und gedeihen können. Nur so können wir die Werte erhalten, für die uns alle europäischen Völker zutiefst beneiden. Grenzen schaffen die Möglichkeit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Der Versuch, all jene zu diffamieren, die dem Ziele der Gleichmacherei im Namen von Multikulti widerstehen, führt derweil zu einer in der Gesellschaft von Tabus bestimmten Gesprächskultur. Da werden SVP Mitglieder als Rechtspopulisten diffamiert, Islamkritiker mit berechtiger Sorge und Einwänden zu Islamophobe etikettiert und Gegner einer ausser Kontrolle geratenen Masseneinwanderung bezichtigt man ohne weitere Reflektion der Xenophobie, des Fremdenhasses. Als ob es Voltaires Weisheit

„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“

nie gegeben hätte, ersticken Sie jede fruchtbare Diskussion im Keim und heben sich und ihre Ideologie auf das Podest der einzig gültigen Moralität und Scheinüberlegenheit. Indem Sie die mit negativen Ressentiments behafteten Begriffe wie "Populismus" benutzen, deren Definition sie nicht einmal selber verstehen, versehen sie sich mit dem Schein der Bildung und drücken damit ebenso aus, dass ebendiese "Populisten" doch nur Bauernlümmel sind.

Ein Populist ist einer, der dem Volke dienlich ist. Politiker, die keine Populisten sind, dienen einer kleinen Elite und nicht den Bürgern des eigenen Landes. Linke und Grüne, die den EU Beitritt wollen, sind daher zwar keine Populisten, dienen somit aber auch niemandem sonst als der zentralistischen Elite in Brüssel, gegen die Interessen und des Willens der Bevölkerung. Ein Populist kann nie jemandem anderen dienen als ausschliesslich dem Volk, da er sonst kein Populist wäre!

Indem man berechtigte Kritik tabuisiert, setzt man den Deckel auf den Kochtopf der unbedingt anzusprechenden und in der Gesellschaft in Bewegung geratener Themen. Lässt man keine Kritik an Misstände zu und verschliesst mithilfe der Tabuisierung das Ventil des brodelnden Kochtopfes der gestauten Gefühle, führt dies unweigerlich zur Explosion durch Druck. Da die linke Ideologie insbesondere all jene Themen tabuisiert, die ihrem sozialistisch-faschistoiden Weltbild zuwiderläuft, ist diese die Hauptursache für den aktuell grassierenden Rechtsextremismus und Hass auf den Staat.

Doch auch die von linker Hand dominierten Medien betreiben fleissig die Kultur der Gleichschaltung und sind ebenfalls Hauptverantwortliche der aktuell extremen Strömungen. Mit gezielten Manipulationstechniken wie zb. der Rethorik und geschicktem Einsetzen der Wörter in ihrem jeweilig falschen Kontext, versuchen sie, das Volk in die Richtung zu lenken, die ihnen zur Realisierung ihrer kommunistischen, globalen Agenda am besten dient. Angriffskriege mutieren zu Befriedungsmissionen, Beschneidungen im Namen der Religionsfreiheit werden befürwortet, Zugeständnisse anderer Kulturen gegenüber als Integration gepriesen.

Kritik an einer Religion, einer Institution oder aktuell vorherrschenden Misständen muss stets gewährleistet und von Politikern ernst genommen werden! Verharmlosung, Beschwichtigung und Tabuisierung bestimmter im Volke vorherrschenden Fragen zu aktuellen Themen haben in einer freien und erwachsenen Gesellschaft nichts verloren und müssen genau dorthin eingeordnet werden, in dessen Reich sie gehören : In den Anfängen des Nationalsozialismus und Kommunismus.

Nur wenn wir das Recht der freien Meinungsäusserung aktiv leben, unsere Landesgrenzen mit aller Macht schützen und die Gefühle der Bevölkerung ernst nehmen, schaffen wir eine Gesprächskultur, in der sich die Meinungen nicht explosionsartig entladen. Nur wenn wir die Grenzen der Integrität des Gegenübers und die Meinung der Diskussionsteilnehmer respektieren, können wir effektiv gegen radikale Strömungen vorgehen und unsere direkte Demokratie effektiv schützen um als Vorbild für andere zu dienen. Nie dürfen wir zulassen, dass totalitäre Ideologien, mögen Sie nun in Form einer Religion oder eines politischen Systems daherkommen, über unser Denken verfügen und bestimmen.

Mögen daher insbesondere wir Eidgenossen die Worte Voltaires stets beachten.

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