Wenn die Arbeitgeber die Sozialpartnerschaft so wie die Verleger seit Jahrzehnten mit Füssen treten, dann muss halt der Staat schützend eingreifen.

Sozialpartnerschafft funktioniert eben doch nicht!!!
Deshalb braucht es die Mindestlohninitiative!!!

Vertreter vom Bundesrat, Economiesuisse und Parteien betonnen wie schon bei der 1:12 Vorlage auch bei der Mindestlohninitiative, die guten Beziehungen der Sozialpartnerschaft. Mit dieser begründen sie nun auch die Ablehnung derselben.

All diese Damen und Herren scheinen auf einem anderen Stern oder doch sicherlich in einer anderen Welt zu leben. Nur so lässt es sich erklären, dass sie nicht wissen wie die Zusammenarbeit zwischen den Sozialpartner im Lande wirklich funktioniert oder eben nicht funktioniert.
Oder wollen sie es nicht wissen?

Verleger verweigern seit 10 Jahren das Gespräch!!!
Sonnst wüssten sie, dass zum Beispiel die Verleger seit mehr als Zehn (10) Jahren nur schon das Gespräch mit ihren Angestellten verweigern. Seit mehr als 10 Jahren hat diese für das Land wichtige Berufsgruppe keinen Gesamtarbeitsvertrag mehr. Sieht so eine funktionierende Sozialpartnerschafft aus?

Alle Journalisten – Verbände müssen geschlossen hinter der Mindestlohninitiative stehen.

Aus dieser Optik ist die Mindestlohinitiative eine Chance für alle Journalisten diese Damen und Herren endlich an den Verhandlungstisch zu bringen. Deshalb müssen alle Journalisten – Verbände geschlossen für diese Initiative einstehen und sich auch für sie einsetzen.

Nur mit dieser Initiative erhalten auch alle Journalisten, ob die Freien oder Festangestellten endlich auch einen entsprechenden Tarifvertrag mit dem sie auch leben können.

Deshalb Ja und nochmals Ja zur Mindestlohninitiative!!!

Coray Daniel, Freier Journalist BR
Vorstandsmitglied "Die Freien"

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