Arbeitgeberstudie Personenfreizügigkeit: Fragwürdige Schlussfolgerungen!

Ob die Nettozuwanderung steigt, weil mehr Einwanderer kommen oder weniger Leute auswandern, macht bezüglich der Auswirkungen keinen Unterschied. Auch wenn das BIP/Kopf leicht gestiegen ist, heisst das noch lange nicht, dass alle Leute davon profitiert haben: möglicherweise vor allem die Unternehmen und ihre Manager. Warum Kontingente in der Schweiz nicht wirksam sein sollen, wenn doch andere, grössere Staaten (Kanada, USA, Australien) diese erfolgreich einsetzen, ist schleierhaft. Dass der gestiegene Konkurrenzdruck auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt nicht spürbar sein soll, widerspricht den Erfahrungen und der Theorie.
Bundesrat, Wirtschaftsverbände und die von ihr abhängige Presse sind die einzigen, die sich noch ohne Skrupel für die Personenfreizügigkeit einsetzen. Selbst bei der internationalistisch eingestellten SP dämmert es langsam, dass es mit der ungebremsten Massenzuwanderung so nicht weitergehen kann. Zum Glück gibt es noch frei denkende Schweizerinnen und Schweizer, die unbeeindruckt von Auftragsstudien, PR-Kampagnen, Bunderat-Auftritten und EU-Drohungen das Mass von der Masslosigkeit unterscheiden können.

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