Ja zum Frei­han­dels­ab­kom­​men mit China!

Der Schweiz ist es – notabene als erstes europäisches Land überhaupt – gelungen ein Freihandels-Abkommen mit China, der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt, auszuhandeln. Dieser Meilenstein reiht sich, in der von der Schweiz seit den 1960er-Jahren verfolgten Politik der Marktöffnung und der Stärkung aussenwirtschaftliche​r Rahmenbedingungen, neben den bilateralen Abkommen mit der EU und der Mitgliedschaft in der WTO, ein. Das genannte Abkommen sichert Schweizer Waren und Dienstleistungen einen vereinfachten Markteintritt.

Kriti​ker mögen vor dem Abbau von Schutzzöllen und möglicher Wirtschaftsspionage warnen, verklären jedoch die überwältigenden Chancen, die das Abkommen mit sich bringt. Dass die Schweiz nun einen Teil ihrer protektionistischen Mauern einreissen muss liegt auf der Hand. Doch genau dieses Aufgeben unzeitgemässer Wirtschaftsmodelle schafft einen (notwendigen) Weitblick, erweitert den wirtschaftspolitische​n Horizont und schafft wachsenden Wohlstand für die Schweiz. Weiter ist den Kritikern zu entgegnen, dass der Schutz des geistigen Eigentums, im Vergleich zum heutigen Zustand, gestärkt und der Schweiz vertraglich zugesichert wird. Das Abkommen schafft somit die Möglichkeit eines nachhaltigen Wachstums der Schweizer Wirtschaft und eine Stärkung der Schweizer Positionen in Asien. Diese Chance gilt es Wahrzunehmen heute und morgen! Darum: Ja zum Freihandelsabkommen mit China!

Es gilt aber auch den Vertrag mit China als Messlatte zu nehmen. Im in Verhandlung stehenden Vertrag mit Indien gilt es vor allem den Schutz des geistigen Eigentums zu sichern. Das wird sich früher als später auch für Indien auszahlen.

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