So tickt die FDP

Eine Grippe macht nie Freude. Aber sie kann auch ihr Gutes haben: Man hat Zeit für Zeitungen. So habe ich während meiner heutigen Absenz mit Interesse den NZZ-Beitrag „So tickt das Parlament" zum jährlichen Nationalrats-Rating gelesen. Die Studie von Michael Hermann's Forschungsinstitut Sotomo zeigt klar: Die FDP verfolgt seit 16 Jahren von allen Parteien den geradlinigsten Kurs. Zudem hat unsere Fraktion seit 2008 massiv an Geschlossenheit gewonnen und positioniert sich geschlossen und klar von den anderen Parteien differenzierbar rechts der Mitte.

Dieses gute Resultat ist zu einem grossen Teil unserer Fraktionspräsidentin Gabi Huber zu verdanken. Mit strategischer Weitsicht und kompromisslosem Einsatz für einen liberalen Kurs hat sie die Fraktion durch Stürme wie die Bundesratswahlen, Lex USA und Gripen gesteuert. Gerade in diesen letzten beiden Geschäften durfte ich in den vergangenen zwei Sessionen eine hervorragend geschlossene Fraktion erleben.

Wer FDP wählt, kann sich also eines geradlinigen liberalen Kurses sicher sein. Auch wenn uns die Medien gerne geteilt darstellen. Denn auch das gehört zu einer liberalen Partei – es gibt unterschiedliche Meinungen und bis eine Position gefunden wird, findet eine intensive interne Diskussion statt.

Schliesslich: Wer keine Extreme, aber auch kein Wischiwaschi will, der wählt FDP. Denn aus der Studie wird deutlich: Die FDP ist das liberale Original. Wir stehen klar rechts der Mitte. Wir bauen auf Freiheit und Eigenverantwortung statt auf staatliche Eingriffe. CVP und BDP stehen links der FDP – sie sind das Zünglein und damit doppelzüngig. Der Wähler weiss nicht, was ihn für eine Politik erwartet. Und auch die Grünliberalen sind keine Alternative zur FDP, denn diese stehen sogar klar links der Mitte – das „liberal" im Namen ist somit ein Etikettenschwindel.

Also: Geradlinig, liberal, rechts der Mitte – so tickt die FDP. Wer so wählt, für den gibt es nur eine Option, nämlich FDP wählen. Für diese Erkenntnis braucht es auch keine Grippe. Ein Blick auf die wissenschaftliche Grafik der NZZ genügt.

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