FABI - Geld von Pendlern holen?

Ich habe mich einem Punkt grosse Mühe: Die Beschränkung des steuerlich zulässigen Maximalbetrags (Pendlerabzug) – Dieser Punkt ist für mich eine absolut einseitige „Anpassung“ im Bereich Steuerveranlagung. Das geht gar nicht! Die bisher gültigen Grundsätze werden mit Füssen getreten (die Kosten für die Einkommenserzielung konnten immer geltend gemacht werden – sogar Betreuungsaufwände!).
Es geht offenbar darum, das „gewöhnliche Volk“ mit zusätzlicher Steuerlast zu versehen. Der Arbeitende mit Lohnausweis, der – aus welchen Gründen auch immer – nicht in der Lage ist, da zu arbeiten wo er wohnt resp. da zu wohnen wo er arbeitet soll immer mehr ausgepresst werden.
Hier wird das Thema ÖV in absolut unzulässiger Weise mit dem Thema Steuerveranlagung vermischt. Das kann ich in der Form einfach nicht unterstützen – ich kann und will nicht einfach mehr immer JA sagen zu willkürlichen Manipulationen im Bereich steuerliche Veranlagung. Es reicht mir schon, dass Hausbesitzer ein Scheineinkommen versteuern müssen (Eigenmietwert). Wenn das so weiter geht, muss jeder Autobesitzer auch noch ein Scheineinkommen („Eigenfahrwert“) versteuern…. (allerdings bin ich auch für die Streichung der Abzugsmöglichkeiten von Schuldzinsen!).
Ich bin überzeugt, dass mit der Koppelung dieses steuerlichen Faktors die FABI-Vorlage zum Scheitern verurteilt ist. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob das gewisse Kreise nicht schon so geplant haben....

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