„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“

Wer Goethe zitiert, hat stets einen guten Grund. Nachdem der Sommer auch in unseren Breitengraden eingezogen ist, die Sonne wärmt, die Blumen in Blüte stehen, der Stau am Gotthard wächst, auf allen Festivalbühnen der Schweiz gute Musik geboten wird und in Locarno spannende Filme gezeigt werden, ist es alles andere als abwegig, seine Ferien in der Schweiz zu verbringen.

Als Präsidentin der Aussenpolitischen Kommission, als Präsidentin der parlamentarischen Gruppe Green Cross und als Mitglied der IPU-Delegation war ich dieses Frühjahr oft unterwegs: in Bangkok, Kiew, Kairo. Glücklicherweise blieb ich von den politischen Spannungen und den Auseinandersetzungen in den Hauptstädten von Thailand und der Ukraine weitgehend verschont. In Thailand, dem Land des Lächelns und der beliebtesten Touristen-Destination der Schweizer in Asien, haben die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Rothemden und der Regierungsgarde eine tiefgreifende Krise ausgelöst, in der Ukraine wurde unter grossem Protest im Parlament ein Staatsvertrag mit Russland verabschiedet, der die russische Flotte für die nächsten 34 Jahre in den hoheitlichen Gewässern der Ukraine belässt. In Kairo haben wir mit der Aussenpolitischen Kommission eine höchst interessante Zeit erlebt, indem wir politische, wirtschaftliche und kulturelle Vertreter und Vertreterinnen von Ägypten und der arabischen Welt getroffen haben.

So freue ich mich jetzt auf einen ruhigeren Sommer in der Schweiz, vor allem zu Hause in meinem Garten, an Festivals und zusammen mit meinen Gottekindern, die wie ich gerne die Abkühlung im Schwimmteich geniessen.

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