„Asylbereich endlich sauber regeln“

Drei Fragen an Philipp Müller, Nationalrat AG

Was ist Ihre Motivation für die erneute Nationalratskandidatur?
Dieses Mandat macht mir viel Spass. Ich engagiere mich wirklich gern und politisiere mit Freude. Aktuell arbeite ich in zwei Kommissionen. Insbesondere die Arbeit in der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) ist hochspannend aber auch sehr anspruchsvoll. Im Gegensatz dazu sind die Beratungen in der Staatspolitischen Kommission (SPK) oftmals sehr emotional und durch fundamentalistische Positionen geprägt. Dies ist weiter auch nicht verwunderlich, geht es doch in dieser Kommission vor allem um Ausländerpolitik.

Welche Ziele haben Sie sich auf politischer Ebene gesteckt, für welche Themen möchten Sie sich besonders einsetzen?
Die Migrationsfrage, insbesondere der Asylbereich muss endlich sauber geregelt werden. Und zwar nicht nach dem Motto „immer mehr Gesetze,“ sondern durch konsequente Durchsetzung der vorhandenen Gesetze.

Viele sehen die Unabhängigkeit, Neutralität und direkte Demokratie in Gefahr. Was entgegnen Sie jenen, die sich um die typischen Schweizer Werte Sorge machen?
Unabhängigkeit und Selbstbestimmung sind nicht umsonst zu haben. Dafür müssen wir uns jeden Tag von neuem einsetzen. Solange die Meinungsfreiheit und ein unabhängiges Parlament bestehen und als ständiges Kontrollorgan das Schweizer Volk ein wachsames Auge hat, fürchte ich nicht um unsere Demokratie.

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