Wir leben in einem tollen Land

Ich kann es drehen und wenden wie ich will, ich komme immer wieder zum Schluss: Wir leben in einem ausserordentlichen Land mit hervorragenden Lebensbedingungen. Wenn wir aber wollen, dass unsere Freiheit und unser Wohlstand erhalten bleiben, müssen wir uns mit Kopf und Kraft dafür einsetzen. Ob wir es gut finden, oder nicht: die Welt hat sich verändert und sie verändert sich weiter – schneller denn je. Und nicht unbedingt zu unserem Vorteil.

Ich nehme eine aktuelle und grundlegende Änderung: Wer hätte vor 30, 40 Jahren geglaubt, dass heute Schwellenländer wie China, Indien und Brasilien an die Spitze drängen und Weltwirtschaftslokomotiven geworden sind, während die internationale Finanzwelt mithelfen muss, unsere immer noch grössten Absatzmärkte Europa und die USA vor dem Bankrott zu retten.

Unsere Ausgangslage ist aktuell trotz vieler Probleme gut. Potenziale und Möglichkeiten sind vorhanden, wir müssen sie allerdings nutzen. Das ist nicht einfach, weil die bremsenden Kräfte nicht selten längere Hebel haben als die treibenden.

Entscheidend ist, ob es uns gelingt, ein verlässliches System zu erhalten, wo sich Leistung lohnt, aber auch Solidarität mit den Schwachen vorhanden ist. Die Leistungsbereitschaft bedingt Freiheit. Persönliche und wirtschaftliche Freiheit, die grosse Kräfte freimacht. Und die Solidarität bedingt Verantwortung, weil ohne Verantwortung Freiheit ins Verderben führen kann.

Wir sind heute Teil einer ganz anderen Welt als noch vor wenigen Jahrzehnten. Viele alte Rezepte wirken darum nicht mehr. Aber etwas bleibt gültig:

Eine Gemeinschaft ist nicht die Summe von Interessen, sondern die Summe an Hingabe.

Das ist ein Zitat des französischen Piloten und Schriftstellers Antoine de Saint Exupéry.

Solange genug Menschen bereit sind, für unser tolles Land einzustehen und es aktiv und positiv mitzutragen, kommt es gut – aus Liebe zur Schweiz!

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