Alles Appenzeller Käse oder was?

Die eidgenössischen Wahlen sind für die FDP – und für alle anderen Traditionsparteien – nicht gerade erfolgreich verlaufen. Mit einer einzigen Ausnahme: In Appenzell Ausserrhoden konnte die FDP ihre 100%-Vertretung halten. Von den zwei Sitzen war der eine höchst umstritten, weil Nationalrätin Marianne Kleiner nicht mehr angetreten ist. Dass sich unter vier guten Kandidaten der erst 31jährige Andrea Caroni (siehe www.andrea-caroni.ch) durchsetzte – und das mit grossem Vorsprung – erstaunt deshalb. Haben die Appenzeller, wie in der Käsewerbung, ein Geheimrezept? – Nein.

Der Erfolg beruht auf einem charismatischen Kandidaten, der trotz seinen jungen Jahren über viel politische Erfahrung verfügt, er beruht auf einer klaren und überzeugenden Wahlstrategie, vor allem aber auf Arbeit, Arbeit, Arbeit … Eine klare und einfache Werbebotschaft, ein eingespieltes Wahlkomitee, innovative Aktionen in Hülle und Fülle, Multiplikatoren und Veranstaltungen in allen Gemeinden waren der Mix für den Erfolg. Würzig wie eine Appenzeller Käse, aber ohne Geheimnis, schlicht zur Nachahmung empfohlen!

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