Erste Eindrücke vom Stöckli

Mit grosser Freude, aber auch einer gesunden Portion Respekt habe ich die Arbeit im Stöckli aufgenommen. Ich konnte in den drei wichtigen Kommissionen Verkehr, Energie und Finanzen Einsitz nehmen.

Die politisch inhaltliche Aufgabe bleibt im Ständerat die gleiche wie im Nationalrat. Die Arbeitsweise unterscheidet sich aber stark. Im Stöckli ist es erfreulich ruhiger und die Aufmerksamkeit wesentlich höher. Gegenseitiger Respekt ist selbstverständlich. Jedes Ratsmitglied kann ohne Redezeitbeschränkung zu jedem Geschäft vom Platz aus sprechen. Es findet ein echter Dialog statt. Parteipolitik spielt eine untergeordnete Rolle und es wird weniger zum Fenster hinaus geredet. Es ist spürbar, dass gemeinsam um gute und tragfähige Lösungen gerungen wird. Diese Atmosphäre und dieses politische Klima gefallen mir. Ich fühle mich rundum wohl.

Eher antiquiert kommt mir der morgendliche Appell vor und auch das Verbot im Saal, elektronische Geräte zu nutzen. Die fehlende Abstimmungsanlage trägt nicht zur Transparenz bei. Ich meine, dass alle Bürgerinnen und Bürger wissen sollen, wie abgestimmt wird.

Es freut mich, dass ich in drei wichtige Kommissionen gewählt worden bin. Mit der genauen Bezeichnung heissen sie:

  • Kommission für Verkehr- und Fernmeldewesen KVF

  • Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie UREK

  • Finanzkommission FK

In diesen Bereichen fallen in dieser Legislatur wichtige Entscheidungen - auch für den Kanton Luzern. Ich freue mich auf die politische Lösungsfindung.

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