Starke und praxisnahe Schweizer Bildungspolitik

Bildungspolitik geht uns alle etwas an: Sie, mich, die Wirtschaft, die Fachhochschulen, die Gemeinden und Städte, die Kantone und den Bund. Denn Bildung ist ein tragender Pfeiler unseres Landes - unser einziger Rohstoff. Bildung ist wichtig für unsere Demokratie, für unseren Wohlstand und für unsere Gesellschaft. International steht die Schweiz in Bildungsfragen an der Spitze. Aber wie heisst es doch so schön: „Es ist nichts so schnell weg wie der Vorsprung – man muss gar nichts dazu tun.“

Fachkräfte sind Mangelware und kommen vermehrt aus dem Ausland. Sei es der Ingenieur oder die Betreuenden im Gesundheitswesen. Gute und praxisnahe Ausbildungen in der Schweiz sind also dringend nötig, damit möglichst viele dieser Stellen wieder von uns selber besetzt werden können.
Mit dem neuen Hochschulförderungsgesetz, dem Weiterbildungsgesetz, der Totalrevision des Forschungsgesetzes und der Mittelverteilung mit der vorliegenden BFI-Botschaft sind wichtige Entscheidungen gefällt worden resp. zu fällen.

Als Präsident der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur ist es mir ein grosses Anliegen, all diese Gesetzeswerke nahe an der Berufspraxis, der Berufsbildung, der angewandten Forschung und dem Gewerbe zu entwickeln. Das bringt für die Bevölkerung eine hohe Beschäftigung sowie eine wettbewerbsfähige Gesellschaft und Wirtschaft. Wichtig ist, dass in der Schweiz von der Landwirtschaft über den Werk- bis hin zum Finanzplatz alle Bereiche ihren Beitrag leisten, diese Ziele zu erreichen. Beispielsweise ist die Schweiz ohne Werkplatz als attraktiver Finanzplatz gefährdet. Werte und Innovationen entstehen nun halt einmal zuerst vorwiegend in einer Werkstatt.

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