Hände weg von Schnapsideen!

Der Ständerat hat sich in der Frühlingssession einen Fehltritt der übleren Sorte geleistet: Er sprach sich für ein nächtliches Verkaufsverbot sowie Mindestpreise für alkoholische Getränke aus. Nachdem die nationalrätliche Wirtschaftskommission diesen Regulierungsideen eine klare Absage erteilte, kam heute die zweite Ohrfeige vom Nationalrat.

Nur der exzessive Konsum wird geplant, weshalb restriktivere Verkaufszeiten bei dieser Konsumentengruppe automatisch eingeplant würden. Mindestpreise könnten hier zwar einen gewissen Effekt haben. Die negativen Konsequenzen dieser protektionistischen Massnahme für alle anderen Konsumenten, die man damit bestraft, sind jedoch unverhältnismässig.

Nun ist der Ständerat gefordert, sich nach bürgerlichen und liberalen Werte zu orientieren. Verkaufsverbote und Mindestpreise sind nicht zielführend. Sie stellen weitere Einschränkungen dar, bestraften die Falschen und schiessen am Ziel vorbei!

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