Nach der JUSO ist die SVP dran

Erleichtert stellen Schweizer Unternehmen fest, dass “die Wirtschaft” für das Schweizer Stimmvolk doch noch eine hohe Bedeutung hat. Danke.

Wuchtig wurde am Wochenende 1:12 abgelehnt. Über das rote Lager hinweg konnten die Linken keine nennenswerten Stimmen gewinnen. Unterm Strich hat sich der Staat bei der Frage nach der Entlohnung weiterhin herauszuhalten.

Zum Verschnaufen kommt “die Wirtschaft” aber nicht. Mussten wir dieses Wochenende den Angriff von links abwehren, bläst am 9. Februar die SVP von rechts zum Sturm auf unsere freiheitliche Wirtschaftsordnung. Kontingente will man wieder einführen. Es sollen wieder Beamte darüber entscheiden, wer aus Europa hier arbeiten darf und wer nicht.

Ich selbst machte mich vor knapp 21 Jahren selbstständig und eröffnete einen Laden in Teufen. Damals war eine Freundin aus Deutschland zu mir auf Besuch. Sie übernahm an drei Abenden eine Stunde den Laden, sodass ich kurz etwas essen gehen konnte (ich hatte von 14:00 bis 22:00 offen). Wenige Tage darauf kreuzte ein Beamter der Fremdenpolizei bei mir im Laden auf. Was dann abging, war an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Auf alle Fälle musste meine Freundin innerhalb von 8 Stunden ihre Sachen packen und nach Hause fahren und mir drohte man mit einem Strafverfahren.

Dieser Staatsinterventionismus schadet der Schweizer Wirtschaft und ist ein weiterer Angriff gegen eine freiheitliche Wirtschaftsordnung. Schicken wir nach der JUSO Initiative auch das Ansinnen der SVP den Bach hinunter.

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