Dreckschleuder Energiewende: Je mehr Ökostrom desto höher die Umweltverschmutzung. Eine Kausalkette.

Jedes neu erstellte Solardach und jedes neu erstellte Windrad verursacht automatische Zunahme der Kohleverfeuerung und somit die Erhöhung des CO2-Ausstosses

1) Erstellen von Solardächern, Solaranlagen und Windkraftanlagen

2) Verbrauchspitze über Mittagszeit entfällt.

3) Stromüberschuss kann nicht gespeichert werden.

4) Ueberschuss muss verkauft werden.

5) Preise an der Strombörse sinken unter die Gestehungskosten in umliegenden Ländern.

6) Bei wetterbedingten Engpässen springen konventionelle Kraftwerke ein.

7) Da Kohle billiger als Gas ist, werden uralte längst abgeschriebene Kohlemeiler angeworfen.

8) Neubaupläne für effizientere Kraftwerke werden aufs Eis gelegt.

9) Jede Kilowattstunde Ökostrom setzt Emissionszertifikate frei.

10) Emissionszertifikate (Verdreckungsrechte) werden im europäischen Handelssystem für CO2-Verschmutzungsrechte verkauft.

11) Preise für CO2-Verschmutzungsrechte sinken im Verlauf ins Bodenlose.

12) Käufer sind Dreckschleudern in der übrigen EU. Dies sind zum Beispiel Kohle-Stromproduzenten in Süditalien, deutsche Stahlschmelzen, spanische Zementfabriken, polnische Braunkohlekraftwerke, ostdeutsche Braun- und Steinkohlekraftwerke und ähnliches.

13) Freier Markt - Strommarkt, CO2-Verschmutzungsrechte - behindert Ausbau und Erneuerung von traditionellen Speicherkraftwerken und Flusskraftwerken.

14) Internationale Stromkonzerne vernachlässigen Forschung und Entwicklung und Wartung, Erhalt und Entwicklung von Atom-Technologien. Atomkraftwerke

Lehrsatz
(bei Aufrechterhaltung des Dreckschleuder-Zertifikate-Handels)
Je mehr Ökostrom desto grösser der CO2-Ausstoss.

Fazit
Verfehltes Agieren der Politiker führt zu grösserer Verdreckung der Umwelt. Ausserdem behindert es die Entwicklung neuer Technologien.

Der Handel von Dreckschleuderzertifikaten verhindert den erfolgreichen Schutz des Weltklimas.

Empfehlung
1) Europäisches Handelssystem für CO2-Verschmutzungsrechte wird geschlossen

2) Sich Freikaufen durch Kauf von Verschmutzungsrechten MUSS verboten werden.

3) Luftreinhalteverordnung muss per Gesetz eingehalten werden. Fehlbare Betriebe werden weltweit gezwungen, ihre Anlagen gemäss Klimaschutzauflagen zu verbessern.

4) Exekutive werden von der Bevölkerung und den gesetzgebenden Politikern an die Kandare genommen.

5) Erteilte Betriebsbewilligungen für Dreckschleuderkraftwerke werden zurückgezogen.

6) Politiker, welche einer zweigesichtigen Dreckschleuderstrategie (Floriansprinzip) unterstützen müssen ausgewechselt(http://thomasramseyervolkart.blogspot.ch/2012/05/politik-schweiz-der-bundesrat-die.html) werden.

7) Kommunikation: der Bevölkerung muss klar gemacht werden, dass sie und ihre Nachkommen letztlich ALLES bezahlen. Entweder mit Geld oder mit der Qualitätseinbusse des Erbmaterials. Es geht hier um die Lebensqualität.

8) Wenn wir schon bezahlen, dann zwingen wir die Politik, unser Geld für die Erhaltung der Umwelt einzusetzen.

9) Die konsumierende Bevölkerung zwingt Regierungen mittels Konsumverhaltens, die Umwelt zu schützen und unsere Lebensgrundlagen zu erhalten.

10) Wir warten NICHT auf die Politiker und ihre ausufernden "Verhandlungen" mit Uebermächten, wir brauchen kein Importembargo. Wir tun es selber. Mit Dreck produzierte Artikel kaufen wir NICHT.

11) Herkunftsliste von durch Dreck-Hersteller produzierte Konsumgüter als Basis zu Kaufentscheiden erarbeiten und publizieren.

copyright thomas ramseyer

6 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.