Petition: Grundlagen für ein Nebeneinander von Mensch und Raubtier

Forderung aus der Gruppe Utilisation et protection des animaux (fr).
Abgelehnt mit 66 zu 75 Stimmen.

Petition:
Wir bitten den Bundesrat, die Frage der Grossraubtiere in der Schweiz mit den folgenden Mitteln zu analysieren: Vollständige Studien zu dieser Frage; Einführung von Quoten; Schadenersatzansprüche bei Angriffen auf Nutztiere.

Begründung:
Um die drei Punkte unserer Petition umzusetzen, fordern wir, dass die drei folgenden Ideen berücksichtigt werden.

Die Forschungen sollen unter anderem auf dem Verhalten der Tiere, effizienten Schutzsystemen gegen ihre Angriffe und die Begrenzung der Anzahl der Individuen basieren, dies in Zusammenarbeit mit unseren internationalen Partnern. Das Ziel wäre, eine vollständige Übersicht über die Frage und die zur Verfügung stehenden Instrumente zu haben, um das Zusammenleben zwischen den Grossraubtieren, der Schweizer Bevölkerung und der nationalen Umwelt zu gewährleisten.

Mit dem Ziel, die Zahl der Raubtiere zu begrenzen, um die Biodiversität zu erhalten und die Bevölkerung zu beruhigen, soll der Bund Instrumente einführen, um Quoten anzuwenden.

Mit dem Ziel, die Respektierung der Landwirtschaft zu sichern, soll der Bund die Bauern, die durch den Verlust von Nutztieren, die von Grossraubtieren getötet wurden, geschädigt wurden, vollständig entschädigen; er soll finanzielle Entschädigung für Schadenersatz vorsehen

Im Wissen, dass die Berner Konventionen als zwingendes Recht angewendet werden, ist es ausserdem wesentlich, ausgezeichnete Schutzsysteme zu haben, damit der Abschuss nur das allerletzte Mittel sein kann.

Dieser Petitionstext wurde auf Basis des Dossiers Tiernutzung und Tierschutz erarbeitet.

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