Die Beurteilung der 1:12-Initiative im Hinblick auf eine integrale Zukunftsvorstellung

Feststellung: Die Initiative will, dass in einem Unternehmen der höchste bezahlte Lohn das Zwölffache des tiefsten Lohns nicht übersteigen darf. Als Lohn gilt die Summe aller Zuwendungen, welche im Zusammenhang mit einer Erwerbstätigkeit entrichtet werden. Es sind Ausnahme-Regelungen vorgesehen betreffend die Löhne von z.B. Personen in Ausbildung oder Menschen mit geschützten Arbeitsplätzen oder in Teilzeitarbeits-verhältnissen.

Das integrale Zukunftsbild (Leit-Stern): Mitbestimmung, Mitverantwortung, Mitbeteiligung: Eine demokratisierte Wirtschaftsordnung zur Förderung des Allgemeinwohls, die alle Menschen auf allen Ebenen bei Ihrer Entfaltung unterstützt und die mit der Tier- und Pflanzenwelt sorgfältig und liebevoll umgeht.

Abstimmungsempfehlung: JA

Begründung: Wir stellen fest, dass diese Initiative in uns Freude auslöst, weil sie ein spürbarer und sehr konkreter Schritt in Richtung unseres Leit-Sterns ist.

Vorschlag der IP Schweiz: Wir finden, dass die Zeit reif nicht nur für Initiativen ist, die eine gerechtere Lohnverteilung verlangen, sondern auch für Initiativen, die Mitbestimmung und Mitverantwortung für alle Mitarbeitenden anstreben, damit menschliche Qualitäten wie Mitgefühl, Kooperation und Solidarität im Grundgesetz verankert werden.

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