Anstelle von agressiven und teuren Kampanien und Angstmacherei, würden die Gegner der 1:12 Initiative besser Lösungen präsentieren.

Fragt man die Gegner der 1:12 Initiative, ob sie mit den exorbitanten Löhnen gewisser Manager einverstanden sind oder diese gerechtfertigt seien, sagt die Mehrheit, diese Löhne seien NICHT gerechtfertigt und stünden in keinem Verhältnis zur geleisteten Arbeit. Selbst Bundesrat Johann Schneider-Ammann, ein überzeugter Gegner, hat in der Abstimmungsarena zum Thema 1:12 Initiative gesagt, er sei gegen diese Abzokerei, dies sei nicht "goutierbar". Weiter wurde er dann gefragt, ob er Lösungen gegen eben diese Exzesse präsentieren könne.
Als Antwort kam dann, sinngemäss: er habe keine Lösung. Zu gute halten sollte man Ihm natürlich, dass er ehrlich war. Sollte die politische Klasse nicht nach Lösungen für die Probleme der Schweiz suchen und diese umsetzen? Wären hier schon viel früher Lösungen präsentiert worden, hätte sich die Initiative erübrigt.
Leider scheint es unseren Bundesräten und den Wirtschaftsverbänden wichtiger zu sein, agressive und teure Gegenkampanien zu führen und Angst zu schüren. Mit ihren riesigen Budgets gegen die mit kleinem Portemonnaie ausgerüsteten Befürworter? verkommt unsere Schweiz zu einer Kapitaldiktatur oder ist sie es schon längst?

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