Eine integrale Sicht zur Abstimmung der Änderung des Nationalstrassenabgabegesetzes (Autobahnvignette)

** Feststellung **: Das Nationalstrassenabgabegesetz soll so geändert werden, dass der Abgabepreis der Autobahnvignette auf 100 Franken (heute 40 Franken) pro Jahr oder 40 Franken pro 2 Monate erhöht werden, damit 400 km heutige Kantonalstrassen ins Nationalstrassennetz aufgenommen werden können und deren Ausbau und Unterhalt gewährleistet sind.

Das integrale Zukunftsbild (Leit-Stern): In der Vision einer integralen Gesellschaft findet innerorts ein Teil des Lebens auf der Strasse statt. Auch ausserorts läuft der Verkehr langsam und ist gefahrlos. Die Reisenden nutzen die Gelegenheit zur Kommunikation, um einander zu begegnen.

Abstimmungsempfehlung: eher JA

Begründung: Die Erhöhung der Transportkosten um 60 Franken pro Jahr hat mindestens theoretisch einen den Strassenverkehr reduzierenden Einfluss, da die Kosten das Budget der Strassenbenützer belasten. Darum führt die Annahme des Gesetzes ein ganz kleines bisschen in Richtung unserer Vision. Ein Nein führt eher von unserer Vision weg, da die Ausbau- und Unterhaltskosten bei den Kantonen bleiben und nicht durch die Autofahrer, sondern aus allgemeinen Steuergeldern finanziert werden, die z.B. klüger zu Bildungszwecken oder für den Umbau von Innerortsstrassen in Wohnstrassen ausgegeben würden.

Vorschlag der IP Schweiz: Um näher an unsere Vision zu kommen schlagen wir vor, dass möglichst viele Innerortsstrassen zu Wohnstrassen umgebaut werden.

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