Der Platz ist sehr wohl ein Problem, Boris Zürcher!

Der Arbeitsmarktchef des Bundes, Boris Zürcher, verteidigt in der „Schweiz am Sonntag“ vom 10. November 2013, Seite 8-9 (leider ist dieser Artikel – wie übrigens viele politisch schwergewichtige Aussagen in dieser Zeitung und in der „Nordwestschweiz“ – online nicht greifbar und daher auch nicht kommentierbar) die hohen Einwanderungszahlen. Er selbst hat wohl keine Platzprobleme. Er dürfte an einem Sonnenhang in einem Einfamilienhausquartier wohnen und per Auto oder 1. Klass-OeV nach den Pendelspitzenzeiten unterwegs sein. Er leidet sicher nicht unter Dichtestress. Er sollte aber einmal die BewohnerInnen und PendlerInnen in den Grossstädten der Welt nach ihrer Lebensqualität und ihren Wünschen fragen. Nicht alle Leute sehnen sich nach einer Besiedlungsdichte wie in New York, Herr Zürcher! Was nützt uns das ungleich verteilte BIP-Wachstum, wenn die Lebensqualität der Mehrheit und die Umweltqualität sinken?

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