Homophobie

Inhaltliche Unterstützung:
Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG
Pink Cross
LGBT Youth

Jeder fünfte homosexuelle Jugendliche hat bereits vor dem 20. Lebensjahr einen Suizidversuch hinter sich – bei heterosexuellen Gleichaltrigen ist es nur jeder 34. Vor allem Jugendliche rund um den Zeit- punkt des Coming Out sind gefährdet1. Dieser im Frühjahr 2013 in einer Studie der Universität Zürich veröffentlichte Befund sorgte für grosse Aufregung und Bestürzung. Sie macht deutlich, dass sich Homosexuelle auch in der heutigen Gesellschaft weiterhin mit zusätzlichen Belastungen und Heraus- forderungen konfrontiert sehen: Mobbing, verbale Beleidigungen und psychische wie körperliche Ge- walt sind Ausdruck von Homophobie.

Doch auch rechtliche Diskriminierungen werden von homosexuellen Personen und Nichtregierungs- organisationen immer wieder kritisiert: So hat zwar das Volk dem Partnerschaftsgesetz im Jahr 2005 zugestimmt, doch die eingetragene Partnerschaft ist nicht in allen Rechtsbelangen mit der traditio- nellen Ehe gleichgesetzt und auch das Adoptionsrecht bei homosexuellen Paaren ist seit Jahren ein Thema auf dem politischen Parkett.

Es stellt sich also die Frage, inwiefern Handlungsbedarf besteht, um dieses Problem der Homophobie einzudämmen. Welche Massnahmen sollen ergriffen werden und welche Rolle soll dabei der Staat einnehmen?

Dieses Dossier beschreibt, wie Homophobie definiert ist und zeigt auf, inwiefern das Problem der Homophobie in der Schweiz aktuell ist. Anhand der Beispiele des Partnerschaftsgesetz und des Adop- tionsrechts für Homosexuelle soll die rechtliche und gesellschaftliche Akzeptanz gleichgeschlechtli- cher Partnerschaften in der Schweiz und Schwierigkeiten der aktuellen Rechtspraxis erläutert wer- den. Ein Blick auf die aktuellen politischen Vorstösse sowie über den Tellerrand ins Ausland kann als Inspiration hilfreich sein und als Aufhänger für eine Forderung der Jugendsession dienen.

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