Das Lohnmärchen entzaubert

Es vergeht kaum ein Monat, in dem Armeen von Gleichstellungsbeauftragen nicht den Mahnfinger heben und die Einkommensverteilung zwischen Mann und Frau anprangern. Der neuste Streich kommt aus der sozialistischen Mottenkiste von Bundesrätin Sommaruga, die mit staatlichen Kontrollen die Lohnbuchhaltungen der Firmen kontrollieren und entsprechend sanktionieren will, sollten Frauen aus unerklärlichen Gründen weniger verdienen.

Seit Jahren hören wir ununterbrochen dieselbe Leier, die uns weismachen will, dass Frauen systematisch diskriminiert werden und weniger verdienen als Männer, obwohl sie gleich produktiv seien. Dass es sich hierbei um eine Behauptung zur Rechtfertigung neidgetriebener Eingriffe in das friedliche Marktgeschehen handelt, die nichts mit der ökonomischen Realität zu tun hat, ist offensichtlich.

Folgert man nämlich diese Behauptung (nochmals zur Erinnerung: Frauen verdienen bei gleicher Produktivität weniger als Männer) logisch zu ende, sollten die Männer von den Frauen aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden. Profitorientierte Unternehmer werden nur noch Frauen beschäftigen, da diese bei gleicher Produktivität weniger kosten als Männer. Mit jeder beschäftigten Frau erwirtschaftet der Unternehmer somit einen höheren Gewinn als mit dem männlichen Gegenstück.

Bevor diese Entwicklung jedoch stattfindet, würde sich das Lohnniveau der Frauen an jenes der Männer angleichen, da Unternehmer vermehrt kostengünstigere Frauen nachfragen. Die erhöhte Nachfrage nach Frauen wird zwangsläufig den Preis der Arbeit für Frauen in die Höhe treiben, während die rückläufige Nachfrage nach Männern den gegenteiligen Effekt hat.

Gemäss Sommaruga und Co. verdienen Frauen nach wie vor weniger. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Frauen systematisch diskriminiert werden und der Markt versagt hat. Im Gegenteil, der Markt funktioniert bestens und widerlegt schonungslos die löchrige Theorie von Sommaruga und den neidgetriebenen Befürworter staatlicher Gewalt.

5 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.

1 weiterer Kommentar

Mehr zum Thema «Lohn»

zurück zum Seitenanfang
  • Copyright © Politnetz AG 2009–2017
  • Impressum
Release: production