Mit smartvote.ch die WählerInnen betrügen!

Die Medien bringen es ans Tageslicht: PolitikerInnen stehen nicht mehr zu ihrer Meinung, die sie vor den Wahlen 2011 bei smartvote.ch geäussert haben.

Die prominenten Aargauer SozialdemokratInnen Egli, Bruderer und Hofmann haben 2011 bei smartvote.ch die Frage nach der 1:12-Initiative mit „ja“ oder „eher ja“ beantwortet, heute sagen sie „nein“, obwohl sie sicher schon damals gewusst haben, dass die Umsetzung der Initiative mit Schwierigkeiten verbunden ist. Was lehrt uns das?

  1. Smartvote.ch sollte in erster Linie das effektive Stimmverhalten der KandidatInnen in der Vergangenheit aufzeigen und nur sekundär die taktisch geprägten Meinungsäusserungen zu zukünftigen Politfragen.
  2. Die WählerInnen sind gut beraten, vor allem Parteien und PolitikerInnen zu wählen, die keinen Anspruch auf ein Exekutivamt stellen.
  3. KarrieristInnen ist in keiner Lebensphase zu trauen.
  4. Solche Windfahnen-PolitikerInnen untergraben das schon stark angeschlagene Vertrauen der StimmbürgerInnen in den Politikbetrieb.
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