1:12-Initiative: Wo ist die Alternative der Bürgerlichen?

Fast alle Leute stossen sich an den überrissenen Löhnen der Top-Wirtschaftsleute. Die Bürgerlichen lehnen aber die 1:12-Initiative unisono mit dem Hinweis auf das Aktien- und das Rechnungslegungsrecht als Leitplanken zur Unternehmensführung ab. Über dieses kann aber kein Einfluss auf die Entlöhnung des Spitzenmanagements genommen werden, da die beherrschenden Grossaktionäre an diesem Thema kein Interesse haben, zumal ihre Repräsentanten selbst zu den Abzockern gehören.

Falls die 1:12-Initiative nicht angenommen werden sollte, ist es Zeit, die Errichtung eines potenten schweizerischen Staatsfonds zu prüfen, der in den Grossunternehmen der Schweiz für gerechte Lohnverhältnisse sorgt.

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