Für alles braucht es Bewilligungen, Altersgrenzen, Einführungskurse, etc... bloss fürs Elternwerden nicht...

Das soll jetzt nicht heissen, dass ich eine staatlich geführte Stelle haben möchte, die Paaren oder Einzelpersonen erlaubt, sexuell aktiv zu werden bzw. Kinder zu kriegen...

Allerdings müssen wir uns schon fragen, wie es kommt und wie es gekommen ist, dass wir offenbar eine immer grösser werdende Zahl Kinder haben, die offensichtlich sehr wenig über Toleranz und Respekt wissen und entsprechende Werte auch vermittelt bekommen.

Wessen Aufgabe wäre das? Ursprünglich war es sicherlich diejenige der Eltern bzw. der Erziehungsgemeinschaften ganzer (Gross-) Familien - immerhäufiger wird jetzt aber verlangt, dass (auch) dieser Teil der Erziehung durch Leherpersonen übernommen wird, was diese aber nicht übernehmen können. Sei es aus zeitlichen und finanziellen Gründen, weil sie dafür nicht ausgebildet sind oder weil es schlicht und einfach nicht ihre Aufgabe ist...

Also, was nun??

Bessere Aufklärung der Jugendlichen? Intensivere Auseinandersetzung mit dem Betreuungsproblem von Kindern während der Arbeitszeit von Eltern?

Oder schlicht und einfach eine Rückbesinnung auf traditionellere und vielleicht konservativere Werte?

Kinder brauchen Grenzen und sie brauchen Liebe! Sie brauchen keine zusätzlichen Unterrichtsstunden oder andere "Therapien". Kinder brauchen Mami und Papi und andere Kinder zum Spielen, Lernen, Abgucken, Übernehmen von Verhalten und zum Verstehen ihrer jeweiligen Rollen im Sozialgefüge.

Kinder brauchen Zeit und einen Zeitraum um Kinder zu sein und sein zu dürfen!

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