1:12 - ein Ausdruck von Neid und der Sehnsucht nach einem absolutistischen Staat.

Es wird heiss diskutiert: sollen die Löhne in einem Unternehmen im Verhältniss 1:12 eingeklammert werden? Alle, Befürworter wie auch Gegner der Initiative, scheinen sich traurigerweise darüber einig zu sein, dass es Sache des Staates ist, über die Löhne von Topverdiener zu urteilen und regulierend einzugreifen. Das "Problem" zu lösen. Nur sehe ich dabei etwas nicht, nähmlich das "Problem" von dem alle sprechen. Wo ist es?
Warum interessiert es alle Welt, wie viel Person XY verdient? Bloss, weil einige wenige viel mehr verdienen als wir Durchschnittsbürger? So what? Neidisch? Ich kann diese ganze Debatte beim besten Willen nicht nachvollziehen: es interessiert mich nämlich schlichtweg nicht, was ein Topmanager verdient.
Warum wollen wir bei Löhnen von Firmen welche uns nicht gehören Mitreden? Ich schreibe Ihnen ja auch nicht vor, wie viel Sackgeld Sie ihren Kindern zu geben haben. Oder fänden Sie diese Einmischung meinerseits fair, oder gar notwendig?
Der Hauptantrieb bei der 1:12 Initiative ist der Neid, kombiniert mit der Meinung, ein absolutistischer Staat solle sich überall einmischen und in unserem Leben diktieren können was ihm gerade passt. Wird er demnächst auch mein finanzielles Privatleben regeln, damit dieses auch schön "fair" ist?
Viele Befürworter sagen auch, es ginge lediglich darum ein Zeichen zu setzten. Tja, ein Zeichen setzten ist ja schön und gut: demonstrieren, boykottieren, propagieren, usw.ist ja alles ok. Aber ein Zeichen setzt man definitiv nicht, in dem man die Bundesverfassung abändert!

In Diesem Sinne ganz klar NEIN zu 1:12!

42 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.