Fremdbetreuungsabzug: Zwei Komitees gegen die SVP-Familieninitiative – Erziehungsarbeit selbstbetreuender Frauen als minderwertig klassiert

Das Volk gegen Linke SP, Grüne, Gewerkschaften, und gegen Liberale FDP Frauen, CVP Frauen, BDP, Grünliberale

Diese Parteien - auch deren Frauengruppen - geringschätzen die Erziehungsarbeit von Frauen, welche die Kinderbetreuung nicht gleichmacherischen ErziehernInnen überlassen wollen.

Dabei geht es der Linken um ihren ewig/antiquierten Kampf gegen das Kapital!? Den Liberalen geht es lediglich um Volkswirtschaftswachstum, Gewinn grosser Aktiengesellschaften und Zementierung bestehender Kompensationsplänen.

Beide Gruppen ziehen am selben Strick. Nur ziehen sie wie die Esel an den entgegengesetzten Enden.

Die Argumente beider Gruppen sind schwach; sie versuchen die Wähler aufs Glatteis zu führen.

LINKS
1) Das linke Komitee gegen die SVP-Familieninitiative kritisiert das Begehren als Mogelpackung und Etikettenschwindel. Von einem Steuerabzug für die Betreuung von Kindern zu Hause profitieren laut SP, Grünen und Gewerkschaften nur reiche Familien.
ZITAT
Aus Sicht des linken Nein-Komitees gibt die SVP nur vor, sie fördere mit ihrer Familieninitiative die Familie. In Wahrheit strebe sie eine Umverteilung von Armen zu Reichen an, hielten Vertreterinnen und Vertreter der SP, der Grünen und der Gewerkschaftsdachverbände SGB und Travail.Suisse am Freitag vor den Medien in Bern fest.

Bemerkung
Es geht nicht um eine Umverteilung von unten nach oben. Es geht um die Wertschätzung der Frau und Mutter als Erzieherin.

ZITAT
Das Komitee präsentierte seine Gegenkampagne zur Volksinitiative, über die am 24. November abgestimmt wird. Diese verlangt, dass Eltern, welche ihre Kinder selbst betreuen, einen mindestens gleich hohen Abzug geltend machen dürfen wie Familien, die ihre Kinder in eine Tagesstätte oder eine ähnliche Einrichtung geben. Für die Fremdbetreuung gibt es seit 2011 einen Steuerabzug.

Von einem sogenannten Selbstbetreuungsabzug könnten nur gut situierte Familien profitieren, sagte SP-Nationalrätin Cesla Amarelle (VD). «Je höher das Einkommen, umso grösser das Steuergeschenk.» Der Grund dafür liegt in der Progression der Steuersätze. Wer viel Steuern bezahlt, dem nützen höhere Abzüge auch mehr.

Bemerkung
Das Komitee erachtet die Familie NICHT als Einheit. Frauen und Männer werden als einzelne Einheiten betrachtet. Auch für Doppelverdiener gilt «Je höher das Einkommen, umso grösser das Steuergeschenk.»

ZITAT
«Die grosse Mehrheit der Familien wird von dieser Initiative nicht profitieren», fügte Grünen-Nationalrätin Yvonne Gilli (SG) an. Von einem einzigen Einkommen leben könnten nur begüterte Familien - und diese hätten eine Unterstützung durch einen Steuerabzug nicht nötig. Berechnungen zeigten, dass Eltern, die zusammen mehr als 140 Prozent arbeiten, mit der Initiative schlechter dastehen würden als heute.

Bemerkung
Eltern, welche zusammen mehr als 140 Prozent arbeiten, stehen mit der Initiative nicht schlechter da. Sie stehen gleich da wie vorher.

ZITAT
Frauen wollten aber auch mit Kindern erwerbstätig bleiben. Schädlich könnte sich der Anreiz zur Selbstbetreuung auch auf das heute schon im internationalen Vergleich hohe Lohngefälle zwischen Frauen und Männern auswirken. Dieses entstehe dadurch, dass viele Frauen nur Teilzeit arbeiten.
Gilli wirft der SVP vor, sie orientiere sich an der Ideologie einer Minderheit. Weniger als ein Drittel der Familienhaushalte lebten heute noch im Einverdienermodell. «Die Mehrheit der Familien ist wirtschaftlich auf zwei Einkommen angewiesen», sagte sie.

Bemerkung
Vor allem gut situierte Politikerinnen, Frauen aus CVP, FDP, SP, Grünliberale, BDP wollen erwerbstätig bleiben. Sie sind ihrem Ego verpflichtet. Das hohe Lohngefälle wird laufend verringert. Bei gleichbleibender Gesamtlohnsumme werden sich Frauen- und Männersaläre in der Mitte treffen. Tendenziell werden die Männer weniger bzw. Frauen mehr verdienen. Teilzeit bedeutet nicht tiefere Saläre; es bedeutet lediglich weniger Einkommen wegen tieferer Arbeitszeit. Da weniger als ein Drittel der Familienhaushalte - Tendenz sinkend - im Einverdienermodell arbeiten, sind die panischen Aengste beider Komitees nicht angebracht.

ZITAT
Mit schätzungsweise bis zu 1,4 Milliarden Franken Steuerausfällen seien zudem die Kosten exorbitant, und die Initiative ermuntere Mütter, am Herd zu bleiben, hielten die Gegner weiter fest. Das schade den Staatsfinanzen gleich doppelt: «Frauen würden weniger arbeiten und damit weniger Einkommen versteuern, gleichzeitig könnte der Mann einen grosszügigen Abzug machen», sagte Amarelle.

Bemerkung
Wie sind diese 1.4 Milliarden Franken Steuerausfälle (Daumensprung) berechnet worden? Die Frauen werden nicht zum Herd zurückkehren. Wenn sie dies tun, werden sie den Steuerabzug nicht mehr machen können. Ausserdem gibt es schon viele gut situierte Haushalte, wo Frauen genau so viel arbeiten, dass Fremdbetreuungsabzüge und Abzüge zufolge Mitarbeit der Ehefarau geltend gemacht werden können.

ZITAT
Die Gegner kritisieren zudem, dass die Initiative die Gleichbehandlung der Familienmodelle zunichte mache, die durch den Fremdbetreuungsabzug erst geschaffen wurde. «Bei dieser Initiative geht es um die Bevorzugung des Einverdiener-Familienmodells und nicht um die Gleichbehandlung», sagte Travail.Suisse-Präsident Martin Flügel.

Bemerkung
Falsch; es geht um die Wertschätzung der selbstbetreuenden Erzieherin. Somit also um Gleichbehandlung.

ZITAT
Für viele Familien könnte die Initiative laut Flügel zum Bumerang werden. Die absehbaren Steuerausfälle müssten Bund und Kantone einsparen, was mit grosser Wahrscheinlichkeit bei der Verbilligung für Krankenkassenprämien oder Schulgeldern passieren dürfte. Solche Sparmassennahmen würden besonders die Familien treffen.

Bemerkung
Falsch; hierbei handelt es sich um linguistische Programmierung. Die Stimmbürger sollen manipuliert werden. Solche Methoden werden von Psychologen als unethisch gewertet und somit verwerflich.

ZITAT
Christina Werder vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) sprach von einem «klassischen Eigentor» bei einer Annahme der Initiative. Während wenige profitieren könnten, würden alle die Zeche bezahlen.

Bemerkung
Es fragt sich, ob Werder und ihre Mitstreiterinnen ihre Mitglieder und Wähler konsultiert haben.

ZITAT
Eher überraschend zeigte sich in der ersten gfs-Umfrage im Auftrag von SRG SSR eine klare Mehrheit (64 Prozent) für die SVP-Familieninitiative. Dieses Resultat sei «erschreckend», sagte Gilli. Die Gegner müssten nun informieren und aufzeigen, dass den meisten Familien die Initiative nur Nachteile bringe.

Bemerkung
64% FüR die SVP-Familieninitiative bedeutet doch wohl, dass Werder und Konsorten ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Sie politisierne an ihren Wählern vorbei.

ZITAT
Allerdings steht der Abstimmungskampf im Schatten der 1:12-Initiative, die ebenfalls am 24. November zur Abstimmung kommt. Eine grossflächige Kampagne planen deshalb weder das linke noch das bürgerliche Komitee. Davon könnte die SVP profitieren. (SDA)


MITTE LINKS
fdp glp bdp cvpfrauen

Bern, 4. Oktober 2013
Medienmitteilung

Nein zur Familieninitiative der SVP
2) Das liberale Komitee steht zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Das „liberale Komitee gegen die SVP-Familieninitiative" bestehend aus FDP.Die Liberalen, Grünliberalen, BDP und CVP-Frauen hat heute ihre Kampagne lanciert. Das Komitee kämpft gegen die Volksinitiative der SVP, welche Eltern, die ihre Kinder selber betreuen, mindestens einen gleich hohen Steuerabzug gewähren will wie Eltern, die ihre Kinder fremdbetreuen lassen. Dies würde zu massiven Steuerausfällen bei Bund und Kantonen führen, welche der Mittelstand über Steuererhöhungen berappen müsste.

Bemerkung
Diese Leute kämpfen für die Hochfinanz und stellen sich gegen die Bevölkerung.

ZITAT
Mit einem Pauschalabzug für Familien, die ihre Kinder selber betreuen, enstünden bei der direkten Bundessteuer Ausfälle von rund 390 Millionen Franken. Zusammen mit den Kantonen und Gemeinden wären es gar 1.4 Milliarden Franken. Zur Kompensation müssten die Steuern entsprechend erhöht werden. Würde alternativ der Fremdbetreuungsabzug wieder aufgehoben, käme diese für Familien, bei den beide Elternteile erwerbstätig sind, einer Steuererhöhung gleich.

Bemerkung
Der Fremdbetreuungsabzug wird nicht wieder aufgehoben. Die Initiative will, dass selbstbetreuende FRAUEN Wertschätzung für ihre Arbeit erfahren. Ausserdem sind die gut situierten Familien zumeist auch jene, welche ihren Kindern gute Ausbildungen bescheren. Sie werden gleich doppelt belastet. Einerseits verzichten sie während Jahren auf zusätzliches Lohneinkommen, andererseits bilden sie ihre Nachkommen kostenintensiv aus. Dies zu Gunsten der Wirtschaft und späteren wegen besserer Qualifikation tendenziell höherer Einkommen höheren Steuerzahlungen ihrer Kinder.

ZITAT
Wenn sich Arbeit nicht mehr lohnt
Wenn unser Steuersystem so ausgelegt ist, dass sich ein Zweitverdienst nicht mehr lohnt, da der ganze zusätzliche Lohn in die Steuern und Betreuungskosten fliesst, ist ein Fehleranreiz für unsere Volkswirtschaft. Daher wurde der Betreuungskostenabzug im Jahr 2011 eingeführt, damit man wenigstens einem Teil dieser negativen Effekte entgegen treten kann und unser Steuersystem Leistung würdigt und nicht bestraft.

Bemerkung
Arbeit lohnt sich immer. Die Dümmste auf dem Mist des Komitees je geäusserte Worthülse. Mit den Worten Müllers ist obiger Absatz "bireweich".

ZITAT
Steuerlicher Abzug ohne Auslagen?
Es wäre ein steuerpolitischer Unsinn, Abzüge zu gewähren ohne effektiv anfallende Auslagen zu haben. Das wäre wie wenn ein Pendlerabzug geltend gemacht werden könnte, selbst wenn man nicht pendelt. Wenn be