Vignettensalat

Das Gespräch über die Vignette ist weiterhin im Gange und wegen dem drohenden NEIN zur Erhöhung, hat nun die Frau Bundesrätin Leuthard eine E-Vignette angekündigt; wie das System aussehen soll ist noch unbekannt, es soll jedoch vor allem Halter von Wechselnummernschilder zu Gute kommen.
Viele werden jetzt sagen: “Toll, eine E-Vignette, zukunftsweisend und vereinfacht alles!“ – bleibt zu hoffen, dass man es nicht ähnlich anstellt wie bei Insieme und Mistra, wo man das System bei doppelter Budgetbelastung noch immer nicht am laufen hat weil irgendwo jemand noch die Idee hatte das Verhalten von Zugvögel zu integrieren.
Die E-Vignette soll auch erst ab 2019 kommen, bis dahin zahlt man also noch doppelt und um die Alu-Hut-Fraktion ebenfalls auf den Plan zu rufen sage ich mal: “Der Anfang vom road-pricing.“

Braucht es eine E-Lösung? Könnte man das Ganze nicht einfacher und billiger machen? Aber sicher kann man das und zwar so:

Option 1: Man verändert die Form des Klebers leicht und bringt diesen direkt auf der Autonummer an. Die Halter von zwei Fahrzeugen und einer Nummer wären entlastet und zudem müsste man die Windschutzscheibe nicht zu pflastern.

Option 2: Man bietet die Vignette in Kreditkartenform an und trägt diese dann auf sich, ähnlich wie den Führerschein. Ob dabei die Nummern der Fahrzeuge eingraviert sein sollen oder ob die Karte ‘universelle‘ Gültigkeit hätte, wäre zu debattieren. Jedoch wären so auch Motorradfahrer entlastet und die Besteuerung wäre fairer.

So, da sind 2 umsetzbare Optionen welche zum einen nicht bis 2019 dauern und zum zweiten wesentlich billiger sind, zudem fairer und fördern die Sicherheit – oder doch nicht?

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